Roland Stadler wurde 2015 in einer Kampfwahl klar im ersten Wahlgang zum neuen Gemeindepräsidenten von Bellach gewählt. Er löste dort seinen FDP-Parteikollegen Anton Probst ab. Stadler reduzierte sein Pensum in seinem Treuhandbüro und begann die Arbeit als Gemeindepräsident, dessen Pensum mit der neuen Legislatur halbiert wurde.

Die Arbeit als Gemeindepräsident erledigte Stadler von Anfang an ruhig, umsichtig und überlegt. Mit seinem überraschenden Tod hinterlässt Roland Stadler in der Politik von Bellach eine grosse Lücke.

Aber nicht nur dort: Im Wahlkampf 2015 schrieb seine Partei, dass Roland Stadler die Geselligkeit liebe. Stadler war ein begnadeter Gitarrenspieler und Sänger, begeisterter Fasnächtler im Hauptgassleist Solothurn, und er liebte das Kochen.

Seit 1996 politisierte er im Gemeinderat von Bellach, seit 2001 war er Mitglied der Gemeinderatskommission und seit 2007 im Vorstand des Schulverbandes Bellach-Lommiswil-Selzach. Daneben sass er in der Betriebskommission des Turbensaals, in der Personalvorsorgekommission und war lange Jahre im Sportausschuss.

Auf der Verwaltung im Bellacher Gemeindehaus ist die Stimmung angespannt. «Alle sind tief betroffen», erklärt Gemeindeschreiber Dieter Schneider. Gemeindevizepräsident Fritz Lehmann soll nun die Geschäfte bis zur Neuwahl übernehmen. Er hoffe, diese bereits im Juni durchführen zu können. (rm/uby)