Kirchgemeinde St. Niklaus

Gemeindeleiter wird in eine höhere Lohnklasse befördert

Kirche in St. Niklaus

Kirche in St. Niklaus

Obwohl es im Vorfeld Opposition gegen die neue Dienst- und Gehaltsordnung der Kirchgemeinde St. Niklaus gab, wurde diese mit einer grossen Mehrheit und nur drei Gegenstimmen angenommen.

47 Stimmberechtigte waren an der Kirchgemeindeversammlung in St. Niklaus anwesend. Üblicherweise seien es nur rund 20 Personen, wie Kirchgemeindepräsidentin Krista Rüst auf Anfrage erklärte. Zur Teilrevision der Dienst- und Gehaltsordnung wurde ein Nichteintretensantrag gestellt, mit Hinweis auf die bevorstehende Gründung des Pastoralraums. Der Antrag wurde mit grossem Mehr bei 7 Gegenstimmen zurückgewiesen.

Ein Änderungsantrag, den Begriff der «Treueprämien» durch «Dienstaltersgeschenk» zu ersetzen, wurde mit grossem Mehr und einer Gegenstimme angenommen. Bei der Schlussabstimmung wurde die vom Kirchgemeinderat beantragte Teilrevision der DGO mit 39 Ja- zu 3 Nein-Stimmen bei 5 Enthaltungen beschlossen. Damit wird der Gemeindeleiter neu in der Lohnklasse 22 eingestuft.

Beim budgetierten Kredit für die Sanierung der Lüftungsanlage Kirche St. Niklaus kam es zur Diskussion über interne oder externe Bauführung und deren Entschädigung. Durch den Systemwechsel zur neuen Entschädigungspraxis fallen früher gehandhabte Entschädigungen auch im Bereich interne Bauleitungen weg. Die Versammlung hat den Entscheid über die Wahl der Bauführung mit grossem Mehr und einer Nein-Stimme an den Kirchgemeinderat übertragen.
Budget und Steuerfuss wurden schliesslich einstimmig (Budget: 3 Enthaltungen) genehmigt.

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