Die Zufahrt zum Aareinseli erfolgt über das Gemeindegebiet Lüsslingen-Nennigkofen. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat beim Kanton eine Beschwerde gegen das Bauvorhaben der Generationengemeinschaft Antener eingereicht.

Ein Rückzug der Beschwerde wurde an die Bedingung geknüpft, das Verkehrskonzept bilateral mit den Anteners lösen zu können. Nun hat die Familie Antener eine Vereinbarung mit der Gemeinde unterschrieben, die das Verkehrskonzept regelt. Unter anderem ist sie verpflichtet, ihre Besucher mit Unterlagen auszustatten, aus welchen die Vorschriften betreffend Zufahrt und Parkplätze klar hervorgehen. Wie versprochen zog der Gemeinderat nun die Beschwerde zurück.

Ersatz für Gemeindefahrzeug

Jetzt, wo es dringend für die Schneeräumung eingesetzt werden müsste, hat das Gemeindefahrzeug seinen Geist aufgegeben. Als Ersatz für dieses Auto liebäugelt Gemeindepräsident Herbert Schluep mit einem Kommunalfahrzeug, das mit verschiedenen Zusatzgeräten vielseitig einsetzbar wäre. Rasenmäher, Grasfang, Vertikutierer oder eben ein Schneepflug könnten dazu beschafft oder eventuell von anderen Gemeinden ausgeliehen werden.

Ein Aktionsangebot über 29'700 Franken für ein Gefährt inklusive Schneepflug liegt dem Rat vor. Der Eintausch eines der vorhandenen Rasenmäher würde den Preis noch um etwa 2000 Franken senken. Um eine solide Entscheidungsgrundlage zu haben, einigte sich der Rat darauf, eine Offerte für eine Komplettausrüstung und zusätzlich eine Gegenofferte einzuholen. Ebenso soll ein Angebot für einen neuen Pick-Up eingeholt und die Vor- und Nachteile beider Lösungen gegeneinander abgewogen werden.

Bürgerhaus vermieten

Für die Vermietung des Bürgerhauses zieht der Gemeinderat das Einschalten einer Vermittlerfirma in Erwägung. Eine Offerte für ein Vermarktungskonzept zu einem Betrag von 1000 Franken liegt vor. Das Vermittlerhonorar würde sich bei erfolgreichem Abschluss auf rund 5000 Franken belaufen. Noch unklar ist, ob die ehemalige Arztpraxis als Wohnung umgebaut, oder als Büroräumlichkeiten vermietet werden soll. «Eine Umwandlung in eine Wohnung würde einige Kosten verursachen», gab Herbert Schluep zu bedenken, denn Bad und Küche müssten eingebaut werden. Solange die Räume noch nicht vermietet sind, stehen sie für nicht gewinnorientierte Organisationen gegen ein Entgelt zur Benutzung offen. So werden beispielsweise die Landfrauen ihren «Eiertütsch» dort durchführen.

Im Dorf stehen einige sanierungsbedürftige Brunnen. Die Denkmalpflege hat das Gesuch der Gemeinde positiv beantwortet und wird einen Beitrag an die Sanierung der Brunnen leisten.