Schnottwil

Gemeinde stimmt Vertrag zum Zweckverband Bevölkerungs- und Zivilschutz zähneknirschend zu

Symbolbilder von Schnottwil

Die Gemeinde Schnottwil schliesst mit einer schwarzen Null.

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Das Budget der Gemeinde Schnottwil schliesst mit einer schwarzen Null. Der Aufwand von 6,146 Mio. Franken steht einem Ertrag von 6,154 Mio. Franken gegenüber. Der Ertragsüberschuss beträgt 8290 Franken.

Das Budget und der Steuerfuss von 130 Prozent wurden einstimmig von den 47 anwesenden Stimmberechtigten genehmigt. Netto werden 1,112 Mio. Franken investiert. Zu Buche schlagen dabei vor allem die Erschliessung Steigrüebliweg mit 491'000 Franken und der Ringschluss Wasserversorgung Oberwilstrasse-Kappeli mit 210'000 Franken.

Diskussionen gab es zum Beitritt der Gemeinde in den Zweckverband Bevölkerungs- und Zivilschutz Aare Süd. Man sei in Schnottwil gut aufgestellt, und die Organisation mache gute Arbeit. Es sei bedauerlich, dass Bund und Kanton nun einfach neue Vorschriften herausgeben, und die Gemeinden sich nur deswegen neu organisieren müssten. Eigentlich könne man ja nur «Ja» sagen dazu und wisse gleichzeitig, dass die neue Organisation für Schnottwil teurer werde. Mit sieben Gegenstimmen und sieben Enthaltungen wurde dem Vertrag zähneknirschend zugestimmt.

Der Souverän nahm zudem drei Bauabrechnungen zur Kenntnis. So konnte die Erschliessung Industriestrasse Ost, 3. Etappe, abgeschlossen werden. Bewilligt war ein Kredit von 432'000 Franken, genutzt wurden 395'666 Franken. Auch die Erschliessung Muer, Ausbau Bachgässli, kostete weniger. Statt 630'000 Franken mussten nur 476'154 Franken ausgegeben werden. Als letztes wurde die Abrechnung Erschliessung Seitenstrasse Stockeren vorgelegt. Der Kredit von 220'000 Franken wurde um 1491 Franken unterschritten. (rm)

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