Die Bahnübergänge des Bipperlisis in Feldbrunnen müssen saniert respektive bis auf zwei Übergänge geschlossen werden. Mit der Aufteilung der Kosten, wie sie von der Aare Seeland Mobil ASM vorgeschlagen werden, ist der Gemeinderat aber nicht zufrieden.

Demnach würden die ASM 44 Prozent, der Kanton 33 und Feldbrunnen 23 der Gesamtkosten von rund 3 Millionen Franken bezahlen. Weil aber die Gemeinde auch einen Teil der Kantonskosten übernehmen muss, resultieren für sie am Schluss 925 000 Franken. «Wir sind der Auffassung, dass die Bahn, die der grösste Nutzniesser der Sanierung ist, am meisten zahlen soll», sagt Gemeindepräsidentin Anita Panzer (FDP).

Das Bipperlisi könne künftig risikofrei und ungehindert durch das Dorf fahren, während es auf den Strassen Rückstaus geben werde und direkte Zufahrten verschwänden. Die ASM solle deshalb einen neuen Kostenteiler präsentieren. (crs)