Die 44 Stimmberechtigten haben den Antrag genehmigt. «Wir hatten mehrere positive Rechnungsabschlüsse, konnten jeweils zusätzliche Abschreibungen tätigen und auch 2015 sieht es besser aus als budgetiert», begründete Gemeindepräsidentin Marianne Meister.

Als Fusionsgemeinde profitiere Messen zudem bis 2018 von der Besitzstandgarantie durch den Kanton. Das spült jeweils über 200 000 Franken in die Kasse. Die Umstellung auf das neue Rechnungsmodell bringt eine neue, lineare Abschreibungspraxis.

Messen könne dadurch die hohen Investitionen der Jahre 2013 bis 2016 von insgesamt 9,13 Millionen Franken besser verkraften, so Meister. Weiter entwickeln sich die Steuereinnahmen positiv und konnte ein Eigenkapital von immer noch 2,9 Mio. Franken gebildet werden. «Alles Gründe, die eine Steuersenkung erlauben.»

Der neue Gebührentarif, eine Änderung wurde nötig mit der neuen Praxis bei Anlassbewilligungen, fand ebenso Zustimmung wie die Statutenänderung des Schulverbandes Bucheggberg.

Zwei Mitglieder verabschiedet

Am Ende der Gemeindeversammlung wurden zwei Gemeinderatsmitglieder gebührend verabschiedet, die zur Fusion in Messen wesentlich mitbeigetragen haben. Es sind dies Adrian Schär, der frühere Gemeindepräsident von Brunnenthal, und Jürg Witschi, der frühere Gemeindepräsident von Balm.

Für Schär rückt Ersatzmitglied Peter Gerber nach, der ebenfalls im Dorfteil Brunnenthal lebt. «Der zweite Sitz bleibt vakant. Wir konnten bis heute niemanden aus Balm motivieren und werden nun die Suche auch auf die anderen Dorfteile ausweiten.»