Wasseramt

Geben Gemeinden ihr OK zum neuen Kostenverteiler für die Schule?

Aeschi hatte im Sommer 2016 die RSAW-Schulvereinbarung gekündigt.

Aeschi hatte im Sommer 2016 die RSAW-Schulvereinbarung gekündigt.

Die Standortgemeinden der Regionalen Schule äusseres Wasseramt (rasw) haben sich für einen neuen Kostenverteiler entschieden. Jetzt müssen aber noch die Gemeindeversammlungen Ja sagen.

Nach Aeschis Kündigung der RSAW-Schulvereinbarung im Sommer 2016 galt es, eine Einigung zu finden. Mehrere Verhandlungsrunden haben danach zwischen den Gemeinden Aeschi, Bolken, Drei Höfe, Etziken und Hüniken stattgefunden. Eine Lösung konnte gefunden werden.

Gemäss der bisherigen Abmachung wurden die Netto-Kosten nach Einwohnerschlüssel verteilt. Der grösste Teil der Kosten wird durch die Personalkosten verursacht. Dies war dann auch die Grundlage für die Berechnung eines neuen Verteilers. Die Netto-Kosten werden neu nach Anzahl der Stellenprozente (Pensen) an den einzelnen Schulstandorten gegenüber der Gesamt-Stellenprozente berechnet. Da weitere Aufwendungen wie zum Beispiel Schulmaterial oder Musikschule den Gesamtbetrag nur minim beeinflussen, werden sämtliche Kosten nach diesem neuen Prinzip verteilt.

«Der neu gewählte Kostenverteiler entspricht aus Sicht aller Beteiligten nun eher der Kostenwahrheit der verschiedenen Schulstandorte», heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung der Gemeindepräsidien.

Die angepasste Vereinbarung muss an den bevorstehenden Gemeindeversammlungen noch von der Bevölkerung genehmigt werden.

Die Gemeindeversammlungen finden wie folgt statt:

7. Juni 2017 Drei Höfe
9. Juni 2017 Hüniken
12. Juni 2017 Aeschi & Etziken
28. Juni 2017 Bolken

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