Biberist

Fusions-Nein war der SVP-Höhepunkt

Dass Biberist Nein zur Fusion sagte, war für die SVP Ortspartei ein grosser Erfolg.

Dass Biberist Nein zur Fusion sagte, war für die SVP Ortspartei ein grosser Erfolg.

An der 8. Generalversammlung der SVP Ortspartei von Biberist liess Präsident Sven Sataric im gut gefüllten Saal des Restaurants Rössli das vergangene Berichtsjahr Revue passieren.

Als Höhepunkt des Jahres bezeichnete er die Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2015, die er als «grandiose Manifestation» der direkten Demokratie lobte. Im Vorfeld zur Gemeindeversammlung hatte die SVP Biberist sämtliche verfügbare Ressourcen in Gang gesetzt, um die Fusion Solothurn Top 5 abzuwenden. Die Mobilisierungsbemühungen hatten sich gelohnt. 595 Stimmberechtigte fanden den Weg in die Biberena. Eine deutliche Mehrheit wollte auf die Vorlage nicht eintreten. Damit war die Fusion vom Tisch.

Im vergangenen Jahr musste die Partei auch Rückschläge hinnehmen. So wurde der Bau des von der Partei als unnötig titulierten «Küchenpavillons» für die Schule an der Urne knapp angenommen. 48 Prozent der Stimmberechtigten folgten der Nein-Empfehlung der SVP, die alleine gegen den restlichen Gemeinderat, die anderen Parteien und die Verwaltung habe kämpfen müssen.

Nach der Versammlung folgte ein Vortrag von Kantonsrat Roberto Conti aus Solothurn. Er schilderte die «negativen Folgen der Integrativen Schule mit spezieller Förderung» sowie der Sek-I-Reform. Die anstehende Reform mittels Lehrplan 21 wecke mit dessen Kompetenzorientierung falsche Vorstellungen, weil der Weg hin zum «Kompetentsein» unausgereift sei und zu viele Kompetenzen eingebaut seien. Lehrer würden vermehrt nur noch coachen. Im Kanton Solothurn werde die Volksinitiative gegen die Einführung des Lehrplans 21 bald eingereicht.(mgt)

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