Derendingen
Für eine Steuersenkung soll es noch zu früh sein

Gemeindepräsident Kuno Tschumi findet, dass der Zeitpunkt für eine Steuersenkung noch nicht gekommen ist. Somit bleibt der Steuerfuss für natürliche Personen bei 133 Prozent.

Andreas Kaufmann
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Nebst der Fusion Top5 wurde an der Versammlung auch das Budget behandelt. (Archiv)

Nebst der Fusion Top5 wurde an der Versammlung auch das Budget behandelt. (Archiv)

Andreas Kaufmann

«Noch wäre eine Steuersenkung gar zu mutig», kommentierte Kuno Tschumi anlässlich der Gemeindeversammlung in Derendingen das Budget 2016. Gleichzeitig versprach der Gemeindepräsident aber, dass man das Thema an der nächsten Gemeindeversammlung wieder aufgreifen werde.

Somit bleibt der Steuerfuss für natürliche Personen bei 133 Prozent, während sie bei den juristischen Personen weiterhin 115 Prozent beträgt.

Budget gutgeheissen

Nach einer ausführlichen Fusionsdebatte hatte das anwesende Stimmvolk zudem über den erfreulichen Voranschlag des kommenden Jahres zu befinden. Peter Weibel, Leiter Finanzen und Steuern, konnte in der Erfolgsrechnung bei je grob 36 Mio. Franken Aufwand sowie Ertrag einen leichten Ertragsüberschuss von 107 400 Franken vermelden.

Die Nettoinvestitionen fürs kommende Jahr belaufen sich auf einen Betrag von 4,64 Mio. Franken. Die Spezialfinanzierung Abwasser schlägt mit einem Ertragsüberschuss von 639 670 Franken zu Buche, während die Abfallbeseitigung auf ein Minus von 129 760 Franken budgetiert wird.

Die anwesenden 285 Stimmbürger hiessen das Budget gut. Ebenso gaben sie damit der Festlegung der Feuerwehrersatzabgabe bei 15 Prozent der Staatssteuer statt.

Weiter ist – nach Vorbild des Kantons keine Teuerungszulage für das Verwaltungspersonal vorgesehen.