Aktuell bietet der Club junger Mütter bereits einige Dienstleistungen an. Der Club wird sich aber künftig auf die Betreuung von Kindern im Vorschulbereich beschränken. Deshalb will die Gemeinde die schulergänzende Betreuung (Schülerhort, Mittagstisch, Aufgabenunterstützung) neu an einem Standort verwirklichen.

«Ein Kinder- und Jugendzentrum ist auch ein Standortvorteil», erklärte Gemeindepräsident Kuno Tschumi. Pate für diese Überlegung dürfte das Kinder- und Jugendzentrum in Zuchwil gewesen sein, welches ebenfalls schulergänzende Betreuung bündelt und erfolgreich arbeitet.

Als Standort auserkoren wurde die Liegenschaft Steinmattstrasse 15, die in Gemeindebesitz ist. Diese grenzt an das Schulzentrum Steinmatt. Das Schulhaus Mitteldorf ist in drei Gehminuten erreichbar. Das bestehende Gebäude kann abgerissen werden. Weil die Liegenschaft in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen liegt, muss man sich mit einem Neubau nicht an die Grundstücksgrenze halten und kann die Umgebung einbeziehen. Von Vorteil ist auch, dass der bestehende lange Velounterstand des Schulzentrums an die Steinmattstrasse versetzt werden kann.

Eingeschossiger Pavillon
Der Gemeinderat beauftragte im September 2015 die Arbeitsgruppe Tagesstrukturen mit dem Projekt. Diese liess eine Machbarkeitsstudie erstellen, welche nun dem Gemeinderat vorgelegt wurde. Die Pläne zeigen einen eingeschossigen Pavillon. Das Raumprogramm auf zirka 250 Quadratmetern Grundfläche ist ausgerichtet auf einen Schülerhort mit bis zu 24 Schülerinnen und Schülern.

Der Mehrzweckraum mit Küche kann zu geeigneten Zeiten auch von Dritten genutzt werden. Das Gebäude lässt eine Aufstockung zu und damit eine Verdoppelung der Nutzung. Der Pavillon verfügt nicht nur über grosszügige Innenräume, sondern auch über vielfältige Aussenräume wie eine gedeckte Eingangsterrasse, einen befestigten Aussenplatz und einen Garten.

Der 1,21-Millionen-Bau könnte im Herbst 2017 in Betrieb genommen
werden. Der Gemeinderat diskutierte vor allem die Frage, ob der Pavillon ein- oder gleich zweigeschossig ausgeführt werden soll. Müsste der Bau nachträglich aufgestockt werden, würde die Gemeinde grob geschätzt etwa um 260 000 Franken schlechter fahren, als wenn der Bau gleich von Anfang an zweigeschossig ausgeführt würde (1,85 Millionen Franken).

Eingeschossig ausgeführt, sollte die schulergänzende Betreuung in den nächsten Jahren aber nicht unter Druck kommen. In der Abstimmung wurde mit 7 zu 4 Stimmen für die eingeschossige Variante entschieden.

Kredit inklusive Mobiliar
Als Trägerschaft für die schulergänzende Tagesbetreuung soll ein Verein gegründet werden. Die Gemeinde überträgt dem Verein mittels Leistungsvereinbarung die entsprechenden Aufgaben. In der Leistungsvereinbarung wird auch die finanzielle Beteiligung der Gemeinde an die Betriebskosten geregelt.

Aktuell ist die Rede von 95 000 Franken jährlich. Das Mobiliar (80 000 Franken) soll der Verein, laut Studie, über Sponsoring beschaffen. Das war einzelnen Gemeinderäten zu heiss. Ihr Antrag die Mobiliarkosten ebenfalls in den Kredit aufzunehmen wurde mit 10 zu 1 Stimme gutgeheissen. Die Gemeindeversammlung wird somit über einen Gesamtkredit in der Höhe von 1,29 Millionen Franken befinden.

Leiter Tiefbau gefunden
Die Abteilung Bau und Planung erhält ab dem 1. Mai 2016 Unterstützung. Die neu ausgeschriebene Stelle für die Leitung Tiefbau wird mit Patrick Infanger besetzt. Der 29-jährige wirkte als Baupräsident in Matzendorf.Aktuell bietet der Club junger Mütter bereits einige Dienstleistungen an. Der Club wird sich aber künftig auf die Betreuung von Kindern im Vorschulbereich beschränken.

Deshalb will die Gemeinde die schulergänzende Betreuung (Schülerhort, Mittagstisch, Aufgabenunterstützung) neu an einem Standort verwirklichen. «Ein Kinder- und Jugendzentrum ist auch ein Standortvorteil», erklärte Gemeindepräsident Kuno Tschumi. Pate für diese Überlegung dürfte das Kinder- und Jugendzentrum in Zuchwil gewesen sein, welches ebenfalls schulergänzende Betreuung bündelt und erfolgreich arbeitet.

Als Standort auserkoren wurde die Liegenschaft Steinmattstrasse 15, die in Gemeindebesitz ist. Diese grenzt an das Schulzentrum Steinmatt. Das Schulhaus Mitteldorf ist in drei Gehminuten erreichbar. Das bestehende Gebäude kann abgerissen werden. Weil die Liegenschaft in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen liegt, muss man sich mit einem Neubau nicht an die Grundstücksgrenze halten und kann die Umgebung einbeziehen. Von Vorteil ist auch, dass der bestehende lange Velounterstand des Schulzentrums an die Steinmattstrasse versetzt werden kann.

Eingeschossiger Pavillon
Der Gemeinderat beauftragte im September 2015 die Arbeitsgruppe Tagesstrukturen mit dem Projekt. Diese liess eine Machbarkeitsstudie erstellen, welche nun dem Gemeinderat vorgelegt wurde. Die Pläne zeigen einen eingeschossigen Pavillon. Das Raumprogramm auf zirka 250 Quadratmetern Grundfläche ist ausgerichtet auf einen Schülerhort mit bis zu 24 Schülerinnen und Schülern.

Der Mehrzweckraum mit Küche kann zu geeigneten Zeiten auch von Dritten genutzt werden. Das Gebäude lässt eine Aufstockung zu und damit eine Verdoppelung der Nutzung. Der Pavillon verfügt nicht nur über grosszügige Innenräume, sondern auch über vielfältige Aussenräume wie eine gedeckte Eingangsterrasse, einen befestigten Aussenplatz und einen Garten.

Der 1,21-Millionen-Bau könnte im Herbst 2017 in Betrieb genommen
werden. Der Gemeinderat diskutierte vor allem die Frage, ob der Pavillon ein- oder gleich zweigeschossig ausgeführt werden soll. Müsste der Bau nachträglich aufgestockt werden, würde die Gemeinde grob geschätzt etwa um 260 000 Franken schlechter fahren, als wenn der Bau gleich von Anfang an zweigeschossig ausgeführt würde (1,85 Millionen Franken). Eingeschossig ausgeführt, sollte die schulergänzende Betreuung in den nächsten Jahren aber nicht unter Druck kommen.

In der Abstimmung wurde mit 7 zu 4 Stimmen für die eingeschossige Variante entschieden.

Kredit inklusive Mobiliar
Als Trägerschaft für die schulergänzende Tagesbetreuung soll ein Verein gegründet werden. Die Gemeinde überträgt dem Verein mittels Leistungsvereinbarung die entsprechenden Aufgaben. In der Leistungsvereinbarung wird auch die finanzielle Beteiligung der Gemeinde an die Betriebskosten geregelt.

Aktuell ist die Rede von 95 000 Franken jährlich. Das Mobiliar (80 000 Franken) soll der Verein, laut Studie, über Sponsoring beschaffen. Das war einzelnen Gemeinderäten zu heiss. Ihr Antrag die Mobiliarkosten ebenfalls in den Kredit aufzunehmen wurde mit 10 zu 1 Stimme gutgeheissen. Die Gemeindeversammlung wird somit über einen Gesamtkredit in der Höhe von 1,29 Millionen Franken befinden.

Leiter Tiefbau gefunden
Die Abteilung Bau und Planung erhält ab dem 1. Mai 2016 Unterstützung. Die neu ausgeschriebene Stelle für die Leitung Tiefbau wird mit Patrick
Infanger besetzt. Der 29-jährige wirkte als Baupräsident in Matzendorf.