Lommiswil glänzt mit einem Ertragsüberschuss von knapp 730 000 Franken. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von rund 20 000 Franken. Zu verdanken ist dieses überaus positive Ergebnis höheren Einnahmen bei den Steuern für das laufende Jahr (Vorbezüge).

Voraussichtlich handelt es sich aber um das letzte derartige Ergebnis. Denn im Schulbereich fallen mit dem neuen Finanzausgleich die Subventionen um 500 000 Franken tiefer aus. Das wird den finanziellen Handlungsspielraum massiv beeinflussen.

Aus diesem Grund werden der Gemeindeversammlung bei der Ertragsverwendung zusätzliche Abschreibungen beantragt. Das Verwaltungsvermögen kann damit per Ende 2015 auf 1 Million reduziert werden. Dies gegenüber dem Eigenkapital, das auf knapp 1,9 Millionen ansteigen wird.

Anlässlich einer Informationsveranstaltung zur Gemeindeversammlung am 8. Juni soll die interessierte Bevölkerung Gelegenheit erhalten, sich zu informieren. Der Gemeinderat hat sich an seiner letzten Sitzung dafür entschieden, den Stimmberechtigten diverse Nachtragskredite zur Abstimmung vorzulegen. Dabei handelt es sich um eine Vorlage zur Einführung einer Tempo-30-Zone im Dorf als Teil des Konzeptes zur Fussgängersicherheit.

Ein neues Entsorgungskonzept soll sicherstellen, dass mit zusätzlichen Investitionen die Spezialfinanzierung selbsttragend werden kann. Die Heizung der Liegenschaft Schulhaus I ist abgesprochen und muss bereits für die nächste Heizperiode ersetzt werden. Damit dieser Teil der Sanierung Schulhaus I bereits im Herbst realisiert werden kann, wird dieser Nachtragskredit vorgezogen behandelt.

Geplant ist eine Verbindungsleitung zur Schulanlage II und damit an die Holzschnitzelheizung der Dorfhalle. Entsprechend der gemeinsamen Sitzung mit den übrigen Gemeinden des Zweckverbandes BeLoSe soll ausserdem die Statutenänderung der Gemeindeversammlung zum Beschluss vorgelegt werden. (mgt)