Feldbrunnen-St. Niklaus

Fuchs, du hast Flurys Gänse nicht gestohlen – aber wer dann?

Höckergänse wie diese sind aus Thomas Flurys Garten verschwunden.

Höckergänse wie diese sind aus Thomas Flurys Garten verschwunden.

Aus dem Garten von Thomas Flury sind innerhalb von nur einem Monat zwei Höckergänse verschwunden. Bei dem Übeltäter kann es sich aber kaum um einen Fuchs handeln. Mit einem Facebook-Aufruf sucht er nun nach seinen Tieren.

Ein Facebook-Aufruf aus Feldbrunnen-Sankt Niklaus geht viral: Über 100 Mal wurde der Post von Thomas Flury bereits geteilt. In diesem bittet er um Unterstützung bei der Suche nach seinen beiden Höckergänsen.

Bereits zum zweiten Mal in nur drei Wochen ist eines seiner Tiere spurlos verschwunden. Besonders stutzig macht ihn dabei eines: «Im Gehege lagen keine Federn verstreut herum, es gab auch keine Blutspuren oder angefressene Kadaver und andere Tiere wurden ebenfalls nicht verletzt.» Einen Fuchs oder ein anderes Raubtier schliesst er damit als Übeltäter aus, denn aus Erfahrung weiss er: «Wenn ein Fuchs ins Gehege eindringt und auf die Tiere los geht, kommt er in eine Art Blutrausch, bei dem er gleich mehrere Tiere verletzt.» 

Ob die beiden mit anderen Gänsen in den Süden geflogen sind? «Das ist ausgeschlossen», erklärt Flury. «Eine der beiden Gänse hat von Geburt an einen krummen Schwanz, sie kann also nicht fliegen. Ausserdem hat es im Gehege nicht genügend Platz, sodass eine Gans genügend Anlauf holen könnte, um zu fliegen.»

Er hegt einen anderen Verdacht: «Da wir alles andere ausschliessen können, vermuten wir, dass jemand die beiden Gänse gestohlen hat.» Er könne sich aber nicht vorstellen, weshalb man die Tiere stehlen sollte: «Höckergänse haben keinen besonderen Wert, für uns sind sie jedoch von emotionaler Bedeutung.» Aus diesem Grund bittet er bei Facebook um Mithilfe bei der Suche nach den Beiden. (chg)

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