Gemeindepräsident Martin Blaser will sich heute Freitag um die Angelegenheit kümmern. «Wir haben ein Auge darauf und werden auf jeden Fall intervenieren, falls nichts passiert.» Vielleicht ist sein Einsatz nicht gefragt.

Landpächter Urs Zuber hat sich bei den Fahrenden am Tag vor Ablauf der ausgehandelten Frist erkundigt. «Sie erklärten, dass sie keinen Platz gefunden haben, auf dem die ganze Gruppe campieren kann. Eine erste Gruppe will nun am Freitag und eine zweite Gruppe am Samstag das Gelände verlassen. Und am Sonntagabend sei der Platz ‹tausendprozentig› sauber geräumt.»

Urs Zuber wurde Ende August vom Amt für Raumplanung angefragt, ob er Platz habe, um «einen Wohnwagen» und Schweizer Fahrende für ein paar Tage bei sich aufzunehmen. Zuber sagte zu. Einer der Fahrenden kam zu ihm und begutachtete den Platz. «Ich wollte den Wohnwagen oben bei meinem Hof platzieren», so Zuber.

Im Gespräch wurde dann klar, dass es um eine ganze Gruppe und um zwölf Wohnwagen geht. Kurzentschlossen wurde die Wiese an der Ecke Bleichenbergstrasse/Asylweg als geeignet taxiert und so kamen die Fahrenden am Sonntagabend, 30. August, nach Biberist und stellten ihre Wohnwagen ab. (uby)