Dieses Prozent sei das Sozialprozent, das vor einem Jahr von der Fraisa-Gruppe eingeführt wurde und künftig jedes Jahr verteilt werde, erklärte Josef Maushart an der Checkübergabe. Das Blumenhaus erhielt auch schon letztes Jahr das damals erstmals verteilte Sozialprozent. «Der Neubau ist ein riesengrosses Projekt, deshalb wollten wir es nochmals unterstützen.

Nächstes Jahr ist eine andere Institution an der Reihe», erklärt Ursula Maushart, Mitglied des Verwaltungsrates und zusammen mit Verwaltungsrätin Charlotte Froelicher zuständig für die Vergabe des Sozialprozentes. «Wir gingen letztes Jahr durch die Werkstätten. Es war berührend zu sehen, mit welchem Stolz die Bewohner ihrer Arbeit nachgehen.»

«Für uns gehört das Mithelfen in der gesellschaftlichen Gestaltung zur unternehmerischen Aufgabe mit dazu», erklärt Josef Maushart. Das sei ein alter, patronaler Gedanke, den er heute in den internationalen Konzernen häufig vermisst. «Da findet solch ein Engagement keinen Platz.» Es sei wie eine Art Belohnung, wenn er nach einem schwierigen Geschäftsjahr sowohl an die Belegschaft als auch für soziale Zwecke oder andere öffentliche Aufgaben etwas vom Ertrag weitergeben könne. Neben der Vergabe des Sozialprozentes werden 15 Prozent des Gewinnes an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeschüttet.

Mit dem Unternehmensverlauf der Fraisa-Gruppe zeigt sich Josef Maushart zufrieden. «Das laufende Jahr wird anspruchsvoller.» Die Firma beschäftigt 511 Personen und unterhält Niederlassungen in USA, Deutschland, Frankreich, Italien, Ungarn und China.