Auszeichnung
Fraisa gewinnt den Family Business Award

Die Fraisa SA aus Bellach durfte am Mittwoch in Bern den Family Business Award entgegennehmen. Mit diesem Preis werden besonders nachhaltig handelnde Schweizer Familienunternehmen ausgezeichnet.

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Die Fraisa SA wird mit dem Family Business Award ausgezeichnet.

Die Fraisa SA wird mit dem Family Business Award ausgezeichnet.

zvg

Als Finalisten waren die folgenden drei Familienunternehmen im Rennen: Blumer-Lehmann AG aus Gossau, Fraisa SA aus Bellach und die Groupe Volet SA aus St-Légier.

Im Beisein zahlreicher prominenter Vertreter aus Politik und Wirtschaft durfte sich am Mittwochabend die Familie Maushart von der Fraisa über den Award freuen.

Die Preisverleihung fand im Berner Kursaal in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft und Politik statt.

Bei der Fraisa ist die Freude über die Auszeichnung gross. Die Auszeichnung beziehe sich auf die Fraisa SA, schliesse aber die gesamte Gruppe mit ein. «Wir alle dürfen diese Auszeichnung als Bestätigung unserer bisherigen Arbeit und als Motivation für die Zukunft empfinden», lässt Josef Maushart, Verwaltungsratspräsident und Vorsitzender der Geschäftsleitung, verlauten.

Der Family Business Award soll aber kein Schluss- oder Höhepunkt sein. Er soll für die Fraisa Ausgangspunkt dafür sein, sich im Hinblick auf die sechs Kriterien der Bewertung auch künftig weiter verbessern, wie Maushart betont. Diese Kriterien umfassen:

  • langfristiges Denken und Handeln
  • starke Firmenkultur
  • hohe soziale und gesellschaftliche Verantwortung
  • Dynamik und Flexibilität
  • starke persönliche Beziehungen zu den Mitarbeitenden
  • Hoher Eigenfinanzierungsgrad

«Die Strategietagung 2016 und auch die Mitarbeiterbefragung 2016 in der Fraisa SA haben dazu bereits wertvolle Ansätze geliefert», so Maushart. Er freue sich darauf «unser Unternehmen auch in Zukunft jeden Tag ein Stückchen besser zu machen.»

Der Chef: Joseph Maushart
7 Bilder
Die Fraisa produziert modernste Zerspanungswerkzeuge für die Metallbearbeitung
Die Fraisa führt jährlich einen «Tool-Champions-Wettbewerb» für Lernende durch
Die Fraisa ist auch ein wichtiger Lehrbetrieb
Immer wieder gibts hohen Besuch: Hier Bundesrätin Simonetta Sommaruga.
Auch Bundesrat Johann Schneider-Ammann war schon in der Produktionshalle zu Besuch

Der Chef: Joseph Maushart

Das Bellacher Familienunternehmen reiht sich bei den bisherigen Gewinnern des Preises Trisa AG (2012), SIGA Holding AG (2013), Entreprises et Domaines Rouvinez (2014) und Wyon AG (2016) ein.

So wird Fraisa von der Jury beschrieben

Fraisa produziert modernste Zerspanungswerkzeuge für die Metallbearbeitung. Das Unternehmen wurde 1934 gegründet und zählt mit seinen heute 516 Mitarbeitern an sieben Standorten zu den führenden Herstellern in der Branche. Fraisa's Unternehmensleitbild ist von langfristigem Engagement und nachhaltiger Entwicklung geprägt. Dies setzt stetige Investitionen in die Unternehmens- und Produktenwicklung sowie den Willen zu einer dauerhaften und partnerschaftlichen Kundenbeziehung mit persönlicher Beratung voraus.

Fraisa steht für höchsten technologischen Anspruch, kreative Ingenieurskunst, optimale Qualität und Teamwork auf allen Ebenen. Ziel des Unternehmens ist es, mit Hochleistungswerkzeugen und Dienstleistungen die Fertigungskosten der Kunden zu minimieren und die Produktivität in den Betrieben zu maximieren mit Fokus auf den tatsächlichen Nutzen der Kunden.

Alle drei Finalisten erhielten ein Family Business Award-Zertifikat, welches ihre besonders nachhaltige unternehmerische Tätigkeit attestiert. Darüber hinaus erhielten die Unternehmen einen neuen VW Passat Variant GTE, den Plug-In-Hybrid aus dem Hause Volkswagen, welcher die Finalisten ein Jahr lang effizient und nachhaltig begleiten wird. Die Fraisa als diesjähriges Gewinnerunternehmen darf das Fahrzeug zudem behalten.

Der Family Business Award wurde in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben. Ausgezeichnet werden besonders verantwortungsbewusste und unternehmerisch nachhaltige Familienunternehmen aus der Schweiz. Zudem verfolgt der Award den Zweck, auf die grosse volkswirtschaftliche Bedeutung von Familienunternehmen in der Schweiz aufmerksam zu machen.

Für die Wahl des siegreichen Unternehmens ist eine neunköpfige Jury verantwortlich: Dr. Philipp Aerni, Direktor CCRS Universität Zürich; Roger de Weck, Generaldirektor SRG SSR; Klaus Endress, Verwaltungsratspräsident der Endress+Hauser Gruppe; Hans Hess, Präsident Swissmem; Jürg Läderach, Inhaber Confiseur Läderach AG; Monika Ribar, Verwaltungsratspräsidentin SBB; Dr. Thomas Staehelin, ehem. Präsident Vereinigung der Privaten Aktiengesellschaften VPAG und Franziska Tschudi Sauber, VR-Delegierte und CEO WICOR Holding AG. Präsidiert wird die Jury dieses Jahr von Ständerätin Pascale Bruderer Wyss. (ldu/mgt)

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