Als Finalisten waren die folgenden drei Familienunternehmen im Rennen: Blumer-Lehmann AG aus Gossau, Fraisa SA aus Bellach und die Groupe Volet SA aus St-Légier.

Im Beisein zahlreicher prominenter Vertreter aus Politik und Wirtschaft durfte sich am Mittwochabend die Familie Maushart von der Fraisa über den Award freuen.

Die Preisverleihung fand im Berner Kursaal in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft und Politik statt. 

Family Business Award 2016 - Finalistenportrait Fraisa SA

Family Business Award 2016 - Das Finalistenportrait Fraisa SA

Bei der Fraisa ist die Freude über die Auszeichnung gross. Die Auszeichnung beziehe sich auf die Fraisa SA, schliesse aber die gesamte Gruppe mit ein. «Wir alle dürfen diese Auszeichnung als Bestätigung unserer bisherigen Arbeit und als Motivation für die Zukunft empfinden», lässt Josef Maushart, Verwaltungsratspräsident und Vorsitzender der Geschäftsleitung, verlauten.

Der Family Business Award soll aber kein Schluss- oder Höhepunkt sein. Er soll für die Fraisa Ausgangspunkt dafür sein, sich im Hinblick auf die sechs Kriterien der Bewertung auch künftig weiter verbessern, wie Maushart betont. Diese Kriterien umfassen:

  • langfristiges Denken und Handeln
  • starke Firmenkultur
  • hohe soziale und gesellschaftliche Verantwortung
  • Dynamik und Flexibilität
  • starke persönliche Beziehungen zu den Mitarbeitenden
  • Hoher Eigenfinanzierungsgrad

«Die Strategietagung 2016 und auch die Mitarbeiterbefragung 2016 in der Fraisa SA haben dazu bereits wertvolle Ansätze geliefert», so Maushart. Er freue sich darauf «unser Unternehmen auch in Zukunft jeden Tag ein Stückchen besser zu machen.»

Das Bellacher Familienunternehmen reiht sich bei den bisherigen Gewinnern des Preises Trisa AG (2012), SIGA Holding AG (2013), Entreprises et Domaines Rouvinez (2014) und Wyon AG (2016) ein.

Alle drei Finalisten erhielten ein Family Business Award-Zertifikat, welches ihre besonders nachhaltige unternehmerische Tätigkeit attestiert. Darüber hinaus erhielten die Unternehmen einen neuen VW Passat Variant GTE, den Plug-In-Hybrid aus dem Hause Volkswagen, welcher die Finalisten ein Jahr lang effizient und nachhaltig begleiten wird. Die Fraisa als diesjähriges Gewinnerunternehmen darf das Fahrzeug zudem behalten.

Der Family Business Award wurde in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben. Ausgezeichnet werden besonders verantwortungsbewusste und unternehmerisch nachhaltige Familienunternehmen aus der Schweiz. Zudem verfolgt der Award den Zweck, auf die grosse volkswirtschaftliche Bedeutung von Familienunternehmen in der Schweiz aufmerksam zu machen.

Für die Wahl des siegreichen Unternehmens ist eine neunköpfige Jury verantwortlich: Dr. Philipp Aerni, Direktor CCRS Universität Zürich; Roger de Weck, Generaldirektor SRG SSR; Klaus Endress, Verwaltungsratspräsident der Endress+Hauser Gruppe; Hans Hess, Präsident Swissmem; Jürg Läderach, Inhaber Confiseur Läderach AG; Monika Ribar, Verwaltungsratspräsidentin SBB; Dr. Thomas Staehelin, ehem. Präsident Vereinigung der Privaten Aktiengesellschaften VPAG und Franziska Tschudi Sauber, VR-Delegierte und CEO WICOR Holding AG. Präsidiert wird die Jury dieses Jahr von Ständerätin Pascale Bruderer Wyss. (ldu/mgt)