Auf Initiative von Hans Neeracher, der die freiwillige Asylschule unterer Bucheggberg ins Leben rief, soll über die Veränderung der Flüchtlingssituation im Laufe der Jahrzehnte und über die aktuelle Lage informiert werden.

Die Schweiz ist seit Jahrhunderten Ziel von Flüchtlingen, schreibt Neeracher in der Mitteilung zur Veranstaltung. Die Hugenotten aus Frankreich im 17. Jahrhundert, die Flüchtlinge des 2. Weltkrieges, des Ungarnaufstandes 1956 oder des Prager Frühlings 1968 wurden von der Bevölkerung mit offenen Armen empfangen, waren nach kurzer Zeit integriert und wurden Landsleute. «Weshalb ist es bei den heutigen Flüchtlingswellen anders? Warum dieses Unbehagen in der Bevölkerung der Zielländer? Was können und sollten wir tun?», so Neeracher.

Auf diese Fragen soll die Informationsveranstaltung vom Freitag, 8. März, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus in Buchegg Antworten geben. In drei Kurzreferaten werden drei Referenten über ihre Erfahrungen berichten: Anne Birk vom Amt für soziale Sicherheit Fachstelle Projekte und Innovationen über die Situation im Kanton, Markus Dick als operativer Leiter des Asylkreises Unterbucheggberg über die Flüchtlingssituation im Asylkreis und Hans Neeracher über die Erfahrungen der freiwilligen Lehrkräfte der Sprachschule in Aetingen mit ihren Schülern.

Anschliessend findet ein Runder Tisch mit den Referenten und den Pfarrleuten der reformierten und katholischen Kirchgemeinden des Bezirks mit Fragemöglichkeiten aus dem Publikum statt.

Um 21 Uhr folgt zum Abschluss der Veranstaltung das gemütliche Zusammensein bei einem kleinen, von Flüchtlingen zubereiteten und servierten Imbiss. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen. (mgt)