Riedholz
Fluchtverkehr soll eingedämmt werden

Wenn die Baselstrasse in Feldbrunnen saniert wird, will der Gemeinderat von Riedholz gegen den Fluchtverkehr durchs Dorf gewappnet sein.

Christof Ramser
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Die Baselstrasse wird saniert. (Archiv)

Die Baselstrasse wird saniert. (Archiv)

Hansjörg Sahli

Dieses Jahr wird die Baselstrasse in Feldbrunnen zur Grossbaustelle. Ab März wird die Strasse während mehrerer Monate saniert. Das bleibt nicht ohne Einfluss auf Riedholz. Während man bis im Sommer die Baselstrasse noch beidseitig befahren kann, wird die Verbindung in der zweiten Bauetappe bis im Herbst einspurig geführt.

Richtung Solothurn bleibt die Strasse gesperrt. Wer von Riedholz in die Stadt fahren will, wird via Attisholz und Luterbach umgeleitet. «Dann befürchten wir Fluchtverkehr durch das Dorf», sagt Riedholz’ Gemeindepräsidentin Jasmine Huber (FDP). Im Gemeinderat wurden am Montag deswegen Massnahmen diskutiert, um den Fluchtverkehr einzudämmen. Besonders die Waldturmstrasse als Verbindung zwischen der Baselstrasse und den Hang-Quartieren steht im Fokus. Die Strasse ist eng, ein Kreuzen von Fahrzeugen teilweise schwierig. Vergangenen Herbst sei dort ein Kindergartenkind von einem Auto gestreift worden. «Das darf nicht sein», sagt Huber.

Nach Rücksprache mit dem kantonalen Amt für Verkehr und Tiefbau erwägt der Gemeinderat, auf der Riedholzstrasse Richtung St. Niklaus als temporäre Massnahme während den Bauarbeiten ab Sommer ein Einbahnregime einzuführen. Sollte das Verkehrsaufkommen trotzdem hoch sein, müsse man über Massnahmen auf der Waldturmstrasse diskutieren. «Wir wollen vorbereitet sein, falls der Fluchtverkehr zunimmt», sagt die Gemeindepräsidentin.

Senioren zum Essen einladen

Neu organisiert werden in Riedholz die Hausbesuche bei jubilierenden Senioren. Diese werden künftig aus zeitlichen Gründen nicht mehr stattfinden, da die Gemeinderäte beruflich engagiert sind. Stattdessen werden die Senioren einmal im Jahr mit Begleitung zu einem Mittagessen ins Restaurant Post eingeladen. Wer nicht mobil ist, wird abgeholt. An den Mittagessen wird der Gemeinderat anwesend sein und sich für die betagten Dorfbewohner Zeit nehmen.

Bisher erhielten die Senioren zum 80., 85., und 90. Geburtstag und ab 90 Jahren jedes Jahr einen Hausbesuch mit Blumen oder Wein. Wer das 95. Altersjahr überschreitet, wird auch künftig noch zu Hause besucht. Im Durchschnitt nahm der Gemeinderat 50 Besuche bei Geburtstagskindern vor.

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