Oberdorf
Feuerwehr steht vor Veränderungen

Der Feuerwehrverband Solothurn Lebern hielt seine Delegiertenversammlung ab. Die unklare Zukunft wirkt sich aufs Programm aus.

Drucken
Teilen
Feuerwehrverband Solothrun Lebern.

Feuerwehrverband Solothrun Lebern.

Samuel Meier

Die Tagesgeschäfte wurden durch Thomas Maritz (Präsident Feuerwehrverband Solothurn-Lebern, FVSL) speditiv abgehalten. Die Jahresrechnung 2016 wurde durch die beiden Revisoren der Feuerwehr Oberdorf geprüft und von der Versammlung genehmigt. Ebenso ist das Jahr 2017 ein Wahljahr. Der komplette Vorstand wurde von der Versammlung für zwei weitere Amtsjahre gewählt. Der Jahresbericht wurde vorgestellt und genehmigt.

Speziell zu erwähnen ist der vom FVSL geplante Offiziers-WBK, welcher am 9. September in Flumenthal stattfinden wird. Zur Themenfindung wurde eine Umfrage unter den Kommandanten gestartet. Ziel sei es, ein Thema zu finden und dass pro Feuerwehr zwei bis drei Offiziere am WBK teilnehmen.

Maritz erwähnte auch die aktuellen Unsicherheiten in den Feuerwehrverbänden und im Kantonalfeuerwehrverband. Daher wurde das Jahresprogramm auf ein Minimum reduziert, bis klar ist, wie es mit den Verbänden weiter geht. Nach den im März stattfindenden Delegiertenversammlungen sind Workshops mit allen Ansprechpartnern der Feuerwehren geplant, um die künftigen Aufgabenbereiche zu klären und zu definieren.

Der ganze Vorstand gratulierte den neu brevetierten Offizieren Fabian Hugi und Philipp Häfliger (Feuerwehr/FW Selzach) und Tobias Kölliker (FW Bellach) und den neu brevetierten Feuerwehrinstruktoren André Blanc und Adil Hazeen (FW Rüttenen) sowie Thomas Nyffeler (FW Solothurn).

Als Gastredner sprach Daniel Schär, Vertreter der Gebäudeversicherung. Er erwähnte, dass 2016 die Feuerwehren im Kanton beinahe 2100-mal im Jahr alarmiert wurden. Diverse Brände erforderten ein rasches Eingreifen der Einsatzkräfte. Durch die Gebäudeversicherung wurden 1.6 Mio. Franken Beiträge für Materiale und Fahrzeuge an die Feuerwehren im Kanton ausbezahlt.

Ein Highlight sei das Projekt Notstrom. Um die Feuerwehren für den Ernstfall «Blackout» auszurüsten, wird die SGV Notstromaggregate an die Feuerwehren ausliefern. (smf)