Aetingen

Feuerwehr-Offizier zum Brand: «Das Feuer strahlte eine unglaubliche Hitze aus»

In Aetingen brannte in der Nacht auf Mittwoch ein unbewohntes, aber als Lager genutztes Bauernhaus komplett nieder. Laut Einsatzleiter Christoph Rufer war bei den Löscharbeiten vor allem das Wasser eine Herausforderung.

Die Feuerwehr Buchegg war mit ihren Einsatzkräften rasch vor Ort, nachdem am Mittwochmorgen, kurz nach 00.45 Uhr der Brandalarm losging. «Ganz Aetingen war schön orange mit einer Feuersäule, die ungefähr 35 Meter hoch war», sagt Christoph Rufer, Offizier der Feuerwehr Buchegg, gegenüber dem Regionalsender TeleM1. «Das Feuer strahlte eine unglaubliche Hitze aus.»

Wegen dieser Hitze musste die Feuerwehr ihr Material relativ weit vom Brand entfernt bereit machen. «Da lief einem der Schweiss nur so herunter, ohne sich gross zu bewegen», so Rufer. «Dann versuchten wir mit viel Wasser, das Feuer zu Boden zu drücken.» 

Die Feuerwehren Limpachtal und Lüterkofen/Ichertswil wurden zur Unterstützung beigezogen. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Zu retten gab es nicht mehr viel. Die Feuerwehrleute versuchten zu verhindern, dass die Flammen auf Nachbargebäude übergriffen und liessen das ehemalige Bauernhaus kontrolliert niederbrennen.

Das Feuer sei schon eine Herausforderung gewesen, meint Rufer. Das Wasser sei aber noch die grössere Herausforderung gewesen. «Das Reservoir hier in Aetingen ist nicht das grösste. Deshalb mussten wir eine Wassertransport erstellen.» Die Feuerwehrleute zogen eine Leitung vom Limpach und eine von der Nachbargemeinde Kyburg her. «So konnten wir das Wassernetz von Aetingen entlasten», so Christoph Rufer.

Das ehemalige Bauernhaus wurde von Golf Limpachtal als Lager genutzt. Der Schaden kann noch nicht beziffert werden. Die Brandursache wird untersucht. (ldu)

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