Bucheggberg

Feuertöpfe in seegrün oder indigoblau werden beim Ferienpass hergestellt

Zwei Generationen bastelten im Ferienpass Bucheggberg einen dekorativen Feuertopf und konnten diesen mit nach Hause nehmen.

Malen, dekorieren und gestalten - all dies, unter der freundlichen Anleitung von Sabine Ramseier im Rahmen des Ferienpass Bucheggberg. Gebastelt wurde ein sogenannter Feuertopf - ein bunter Blumentopf, gefüllt mit weissen Kieselsteinen, darin ein Brenner. Der Feuertopf kann draussen als dekorative Lichtquelle aufgestellt werden und schützt sogar vor lästigen Insekten.

Der Kurs ist ein Generationenkurs, das heisst er findet in Begleitung einer erwachsenen Person statt. Sechs Kinder und fünf Mamis und Papis haben sich für den Kurs angemeldet.
Zu Beginn des kreativen Morgens erklärt Ramseier, wie ein Feuertopf überhaupt gebastelt wird. Dann geht es an die Arbeit. Die Blumentöpfe erhalten einen ersten Anstrich. Die Auswahl an Farben ist gross, von Seegrün bis Indigoblau sind alle Farben vorhanden. Diese sind übrigens wetterfest, solange sie nicht ständig im Regen stehen.

Sobald die Farbwahl getroffen, beginnt das grosse Malen mit dem Pinsel. Der Rand wird vorher vorsichtig abgeklebt, er soll später eine andere Farbe erhalten. Sabine Ramseier bietet bereits seit zwölf Jahren kreative Workshops und Kurse an, auch den Kurs für den Ferienpass leitet sie nicht zum ersten Mal.

Leonie aus Biezwil hat letztes Jahr bereits einen Kurs bei Sabine Ramseier besucht. «Ich bastle gerne», erklärt sie, «letztes Jahr hat es mir sehr gut gefallen, darum habe ich mich dieses Jahr auch angemeldet.» Nachdem die Töpfe fertig angemalt sind, wird geföhnt. Alle Teilnehmer haben einen Föhn mitgebracht, dieser beschleunigt das Trocknen der frisch aufgetragenen Farbe. Dann wird auch der Rand des Topfs bunt gemacht. Wer den Rand nicht mit normaler Farbe bemalen will, kann eine farbige Glitzerpaste verwenden. Diese wird von Hand auf den Rand aufgetragen, das gefällt sowohl den Kindern als auch den Erwachsenen, an jedem Tisch wird gelacht.

Eine weitere Föhn-Einheit trocknet auch den Rand. Nun geht es ans Dekorieren. Hierfür hat Sabine Ramseier verschiedene Schablonen vorbereitet. Von Blumen- und Ankermotiven bis hin zu Schriftzügen wie «Welcome Summer» oder «Lieblingsplatz» kann man alles auf seinen Topf malen. An Kreativität fehlt es eindeutig nicht an diesem Morgen, alle haben tolle Ideen, wie sie ihren Topf gestalten könnten.

Wenn schliesslich alles trocken ist, geht es ans Füllen der Töpfe. Der grösste Teil des Topfs wird mit Blähton Kügelchen gefüllt. Darauf setzt man den Brenner und füllt den Rest des Feuertopfs mit weissen Kieselsteinen. Fertig ist ein selbst kreierter Feuertopf.

Der Kurs kommt bei Kindern und Eltern gut an. Nico aus Lüsslingen erklärt: «Mir hat vor allem das Anmalen gefallen.» Seine Mutter ergänzt: «Es ist toll etwas unter Anleitung zu gestalten, das man dann mit nach Hause nehmen kann.»

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