Gemeinderat
Feldbrunnen-St.Niklaus gab weniger aus als erwartet

Die Gemeinde kann sich freuen. Die Bilanz der Abschlussrechnung 2015 ist positiv ausgefallen, so können zusätzliche Abschreibungen gemacht werden.

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Feldbrunnen-St. Niklaus kann Mehreinnahmen verbuchen (Archiv)

Feldbrunnen-St. Niklaus kann Mehreinnahmen verbuchen (Archiv)

Hansjörg Sahli

Der Gemeinderat nahm in einer zweiten Lesung Kenntnis vom Rechnungsergebnis. Der Abschluss der Rechnung 2015 sei äusserst positiv ausgefallen. Es kann ein kleiner Ertragsüberschuss präsentiert werden. Dies trotz ausserordentlicher Abschreibungen, welche die Gemeinderechnung in den kommenden zehn Jahren um je zirka 30 000 Franken entlasten werden.

Nicht prognostizierbare, ausserordentliche Steuereinnahmen führten zu Mehreinnahmen. Der Aufwand für Verwaltung und Behörden war tiefer als budgetiert, ebenfalls die Sozialausgaben, während in die Bildung bedeutend mehr investiert wurde.

Die Nettoinvestitionen sind einiges tiefer als prognostiziert, was zu einem Selbstfinanzierungsgrad von knapp 400 Prozent führt. Er wird in den kommenden Jahren sicher wieder tiefer sein. Im 5-Jahres-Schnitt werden 100 Prozent angestrebt.

Zufahrten sichern

Im Zusammenhang mit den Arbeiten an der Baselstrasse und der Schliessung von Bahnübergängen musste sich der Gemeinderat mit der künftigen Zufahrt zum «Durstigen Wanderer» und zur Gemeindeverwaltung befassen.

Die Verbindungsstrasse Frank-Buchser-/Rötistrasse ist fast fertiggestellt, um die rückwärtige Erschliessung zu gewährleisten. Neben dem «Durstigen Wanderer», in dem auch die Gemeindeverwaltung untergebracht wird, werden Poller gesetzt. «So kann gar niemand auf die Idee kommen, mit dem Auto auf die Geleise zu fahren», erklärt Gemeindepräsidentin Anita Panzer.

Die Erschliessung erfolgt neu via Rötistrasse. Der Wegweiser zur Gemeindeverwaltung wird deshalb in Richtung Osten versetzt. Von der Rötistrasse her wird die neue Erschliessungsstrasse als Sackgasse markiert, zudem wird das Gewicht für zufahrende Lastwagen beschränkt, weil die Parkplätz bei der Gemeindeverwaltung auf einer Einstellhalle stehen.

Langsamverkehr ohne Hindernis

Auch von der Frank-Buchser-Strasse her wird die neue Verbindungsstrasse als Sackgasse markiert. Die Ausnahme ist der Langsamverkehr, dieser darf
von beiden Seiten her passieren und den direkten Weg zwischen Frank-Buchser- und Rötistrasse nehmen.

Der Gemeinderat legt grossen Wert darauf, dass die Sicht bei der Kreuzung Rötistrasse-Steinenbergstrasse-Verbindungsstrasse verbessert wird. Die Baukommission soll ein spezielles Augenmerk auf die Situation an dieser Kreuzung legen. (rm)