Recherswil
FDP mit voller Liste und Parolen

Die FDP Recherswil geht mit einer vollen Liste ins Gemeinderatsrennen und bezieht Position zur Schule und zu den Diskussionen um das Gemeindepräsidium.

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Sie treten für die FDP zur Gemeinderatswahl an: Christian Erzer (links), Jan Flückiger, Peter Gehrig, Stefanie Humm, Daniel Murer, Fabian Siegenthaler und Raffaela Siegenthaler.

Sie treten für die FDP zur Gemeinderatswahl an: Christian Erzer (links), Jan Flückiger, Peter Gehrig, Stefanie Humm, Daniel Murer, Fabian Siegenthaler und Raffaela Siegenthaler.

zvg

Die FDP Recherswil tritt bei den Gemeinderatswahlen vom nächsten Jahr mit einer vollen Liste an. An der gut besuchten Mitgliederversammlung hat die Partei folgende sieben Persönlichkeiten unter der Patenschaft von Regierungsratskandidatin Marianne Meister nominiert: Christian Erzer (1980, bisher, Unternehmer), Jan Flückiger (1977, Schulleiter), Peter Gehrig (1974, Leiter Instandhaltung), Stefanie Humm (1985, Staatsanwältin), Daniel Murer (1957, bisher, Landwirt), Fabian Siegenthaler (1995, Student) und Raffaela Siegenthaler (1981, Unternehmerin).

Ja, aber zur Schulvorlage

Die Partei hat sich zudem mit dem Geschäft «Neubau und Sanierung Kindergarten und Schulhaus» befasst. Das Geschäft wird am 27. November an der Urne entschieden. Die FDP sagt «Ja – aber» zum Geschäft. Ja, weil es Handlungsbedarf gebe, insbesondere im Bereich Kindergarten.

Aber, weil die FDP der Ansicht ist, dass der Bevölkerung bisher Informationen vorenthalten worden seien und deshalb die Umsetzung kritisch begleitet werden müsse. Vor allem dürften die verschiedenen Etappen immer nur dann ausgelöst werden, wenn deren Notwenigkeit klar verständlich und transparent belegt seien.

Kritik an Halbamt

Schliesslich hat die Partei ein Positionspapier verabschiedet, das sich zur Stellung und zum Salär des Gemeindepräsidiums äussert. Die FDP Recherswil spricht sich klar und einstimmig dafür aus, dass das Gemeindepräsidium als politisch-strategisches Milizamt positioniert werden muss. Die operative Verwaltungsführung soll nicht von einer Gemeindepräsidentin oder einem Gemeindepräsidenten wahrgenommen werden, sondern von einer Chefin oder einem Chef der Verwaltung.

Das Gemeindepräsidium soll nach Meinung der FDP als 20-Prozent-Amt ausgestaltet sein, ähnlich einem Verwaltungsratspräsidium eines kleinen und mittleren Unternehmens. Auch voll erwerbstätige Persönlichkeiten sollen das Amt ausüben können. Die Vergütung wird auf bis 35 000 Franken pro Jahr veranschlagt. (mgt/uby)

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