Kantonsratswahlen
FDP in der Amtei Bucheggberg-Wasseramt als Gewinnerin

In der Amtei Bucheggberg-Wasseramt ist die FDP als klare Gewinnerin hervorgegangen. Trotzdem gibt es nur marginale Veränderungen.

Rahel Meier
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Marianne Meister war eines der Zugpferde in der Amtei.

Marianne Meister war eines der Zugpferde in der Amtei.

Hansjörg Sahli

Die Vertretung im Kantonsrat für Bucheggberg und Wasseramt ist insgesamt etwas älter und auch ein wenig männlicher geworden. Von den 18 Bisherigen haben 17 die Wiederwahl geschafft. Stephan Baschung (CVP, Gerlafingen), der einzige Abgewählte, muss seinen Sitz hergeben, weil seine Partei ein Mandat verloren hat. CVP-Amteipräsident Jörg Gasche bedauert dies sehr. «Wir hatten 2009 und 2013 ein Restmandat. Dieses Mal hat es nicht gereicht, weil wir ebenso wie die GLP und die BDP an Wähleranteilen verloren haben.» Die CVP setze alles daran, das Mandat schon in vier Jahren wieder zurückzuholen.

Glückliche Gewinnerin der Wahlen ist die FDP, die ihren Wähleranteil von 23,3 auf neu 25,2 Prozent ausbauen und damit den sechsten Sitz wieder zurückerobern konnte. Amteipräsident Philipp Arnet führt dies auf eine volle Liste und gut vernetzte und engagierte Kandidatinnen und Kandidaten zurück. «Wir freuen uns.»

Auch die SP baute ihren Anteil leicht aus, von 23,9 auf neu 25 Prozent, blieb aber bei ihren bisherigen sechs Sitzen stehen. Trotz leichtem Wählerrückgang von 20 auf 18,9 Prozent konnte auch die SVP ihre vier Mandate halten.

Küng und Meister als Zugpferde

Obwohl die SVP insgesamt leicht an Wählern verlor, sind ihre Kandidaten mit den besten Resultaten gewählt worden. Deutlich an der Spitze im Bezirk steht Manfred Küng (4933 Stimmen, SVP, Kriegstetten), der auch für den Regierungsrat kandidierte. Die SVP hat auch die parteitreuste Wählerschaft. Sie gab am meisten unveränderte Wahlzettel ab. Dafür holten die SVP-Kandidaten auch unterdurchschnittlich wenig Panschierstimmen. Viele – eigene und fremde – Stimmen holte auch Regierungsratskandidatin Marianne Meister (4682, FDP, Messen).

Neu sitzen nur noch sechs Frauen für die Amtei im Kantonsrat (26,08 Prozent). Gleich zwei von ihnen gehören der CVP an, die eine Frauenquote von 66,6 Prozent aufweist. Weiblicher sind nur noch die Grünen: Ihr einziger Sitz wird von Doris Häfliger Haupt besetzt. Sie wohnt heute zwar in Solothurn, ebenso wie Markus Knellwolf, der für die GLP auch wiedergewählt wurde.