Dabei durfte die Oekingerin mit Christoph Seiler, dem neuen Präsident von Swiss Athletics, Peter Haas (Chef Leistungssport), Thomas Hürzeler (Berglauf Nati-Trainer), Fritz Häni (persönlicher Trainer), Adrian Burki (Sportarzt), Vertretern ihres Stammvereins LV Langenthal, Pius Rüegger (Zentralvorstand sportpress.ch) und Marcel Linder (Gemeindepräsident Oekingen) auf ihre vielen Erfolge anstossen.

Auf die vergangenen Tage angesprochen erzählte Martina Strähl als erstes: «Ich habe mich bis jetzt sehr gut erholt und vor allem alternatives Training auf dem Velo betrieben. In der nächsten Tagen will ich dann wieder mit dem Lauftraining beginnen.»

Strähl darf zusammen mit den anderen Spitzenathletinnen aus dem Kanton Solothurn – der Triathletin Daniela Ryf und der Mountainbikerin Nathalie Schneitter – von Olympia 2016 in Rio de Janeiro träumen. «Ich glaube aber, das wird sehr hart, denn meine Bestzeit von 2:39:14 müsste ich pulverisieren, da die Limite auf 2:33:00 angesetzt worden ist. Da ich aus privaten Gründen den Jungfrau-Marathon nicht bestreiten kann, will ich es in diesem Herbst vermutlich bei einem schnellen Marathon versuchen. Aber vorher muss ich meine weitere Wettkampfplanung mit meinem Coach Fritz Häni festlegen.»

Strähl startete ihre Karriere als Leichtathletin im Jahre 2005 mit dem Tagessieg als Juniorin gegen die Eliteläuferinnen am Derendinger Abendlauf über 10,2 km. Nicht weniger als sieben Mal durfte die neue Doppel-Weltmeisterin seither das Siegerpodest besteigen. Das letzte Mal an der ersten offiziellen Berglauf Langdistanz Weltmeisterschaft in Zermatt.