CD-Taufe

Es wurde geschunkelt und gefeiert: Michelle Ryser heizte im Sennhaus tüchtig ein

Die Schlagersängerin Michelle Ryser taufte auf dem Weissenstein ihre neue CD «Volks Country 3». Die Stimmung war fantastisch.

«Mit der Gondelbahn auf den Gipfel fahrn, hoch auf den Weissenstein», das ist für Michelle Rysers Fans so etwas wie eine Hymne geworden. Die Inspiration für das Lied schöpfte die Schlagersängerin aus Lohn-Ammannsegg bei einer früheren Ausgabe der Wagenschopf-Party, die am Freitag schon zum siebten Mal im Sennhaus auf dem Weissenstein stattfand. Jeder der 320 Plätze war besetzt und die Fans kamen zum Teil von weit her: aus dem Entlebuch, aus Graubünden und sogar aus Deutschland. Der Schinken war saftig, der «Härdöpfusalat» rassig und der Weisswein wurde gelobt. Kurz: Die Stimmung im Sennhaus war fantastisch. Mit Liedern aus der Kinderserie Heidi sowie Pippi Langstrumpf und ihrer Villa Kunterbunt traf sie den Geschmack des Publikums. Alle sangen mit, es wurde geschunkelt und gefeiert.

Modern volkstümlich hiess der Dresscode: Echte Trachten waren nur ganz wenige zu sehen, dafür hatte es viele Frauen in fantasievollen, bayrisch angehauchten Dirndl und Männer in Knickebocker-Lederhosen. Die heutige Schlagermusik hat diese Eigentümlichkeit, dass einem selbst neue Lieder irgendwie bekannt vorkommen. Sich gleichende Harmonien und altbewährte Akkordabfolgen sowie eine kleine Jodel-Einlage hier und da sorgen für diesen «Heimat»-Effekt.

«Jetzt ist es einfach nur schön», sagte Michelle Ryser in der kurzen Pause vor der CD-Taufe. «Aber mindestens zwei Wochen vor der Wagenschopf-Party bin ich so nervös, dass ich unausstehlich werde.» Dann war es an der Zeit für den Einsatz der Ohropax’, die es beim Eingang zum Glück gratis gab. Die Chlausezunft Egerkingen leiteten mit ihren imposant lauten Treicheln zur CD-Taufe über. Rysers neue Scheibe mit dem Namen «Volks-Country 3» schwebte in einer kleinen Gondelbahn auf die Bühne, wo sie mit einer gehörigen Portion Schnaps aus Michelle Rysers riesigem Flachmann getauft wurde. Und dann war die Sängerin nicht mehr zu halten. Sie zirkulierte durch ihr begeistertes Publikum, stieg auf die Tische und und genoss die Zuneigung ihrer Fans.

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