Der Bucheggberg bereitet sich auf ein neues Freilichtspiel vor. In der zweiten Augusthälfte 2018 wird bei der Sägerei Trittibach zwischen Lüterswil und Biezwil die Geschichte von Schärer Micheli aufgeführt.

Das Stück von Ernst Balzli nimmt Bezug auf das Leben des «Wunderdoktors» Michael Schüppach, der im 18. Jahrhundert in Langnau eine Arztpraxis betrieb. Dort kurierte er neben armen Tagelöhnern und einfachen Bauersleuten auch reiche Barone. Dank seinen Menschenkenntnissen und dem Schalk ist sein Wirken neben ernsten Schicksalen auch von Humor geprägt.

Regisseurin Yvonne Hofer stellte das Projekt an der Generalversammlung des Vereins Pro Buechibärg in der «Krone» Schnottwil vor. Sie war bereits für das letzte Freilichtspiel «Brönz» 2012 in Schnottwil verantwortlich. Zwischen dem 14. August und dem 1. September 2018 wird das neue Stück an 12 Abenden vor einer Tribüne mit gut 300 Sitzplätzen aufgeführt.

In Regionen investieren

Walter Fust brachte der Versammlung näher, wie wichtig Investitionen in Regionen sind. Der Hessigkofer ist ehemaliger Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Dabei erwähnte er auch den Verein Pro Buechibärg, dessen Arbeit vielleicht nicht sofort sichtbar werde, dafür aber langfristig wirke. Eine lebenswerte Zukunft zu schaffen, koste etwas, so Fust.

Gemäss Geschäftsführer Bernhard von Allmen ist die Mitgliederzahl von Pro Buechibärg stabil. Der Verein lebt von den Beiträgen seiner 307 Mitglieder. Neben Privatpersonen sind dies auch Gemeinden und Firmen.

Neben den Veranstaltungen im Rahmen von Treffpunkt Buechibärg am 13., 20. und 27. Juli in Unterramsern, Solothurn und Mühledorf zu verschiedenen Themen wurde im Tätigkeitsprogramm auf den Buechibärger Jass vom 25. August in Messen und auf einen Anlass zum 500-Jahr-Jubiläum der Reformation hingewiesen. Im Herbst soll an einem Anlass die Rolle des Bucheggbergs beleuchtet werden. Schliesslich wurde Sarah Lüdi aus Aetigkofen in den Vorstand aufgenommen. (crs)