Projektplanung

Es gibt Lösungen für zwei Erschliessungen im Gemeinderat Buchegg

Der Löffelackerweg ist die letzte Erschliessungsstrasse, die nicht geteert ist.

Der Löffelackerweg ist die letzte Erschliessungsstrasse, die nicht geteert ist.

Bei der geplanten Erschliessung des Löffelackerwegs im Buchegger Gemeindeteil Küttigkofen regte sich Widerstand von Seiten der Anwohnerschaft. Aus diesem Grund fand zu Beginn der Sommerferien vor Ort eine Besprechung statt um zu schauen, in welchen Bereichen noch Einsparungen und Optimierungen möglich sind. Dadurch konnten die Kosten in einer neuen Variante von ursprünglich 95'000 Franken auf 80'000 Franken gesenkt werden. Beim Löffelackerweg handelt es sich um die letzte Erschliessungsstrasse im Siedlungsgebiet, die nicht geteert ist. Dadurch laufe die Entwässerung nicht optimal, und auch mit dem Schacht gebe es Schwierigkeiten. Ausserdem komme es besonders im Winter bei der Schneeräumung immer wieder zu Problemen.

Gemäss Reglement sind die Anwohner zu 100 Prozent über die Grundeigentümerbeiträge und -gebühren für die Finanzierung zuständig. Beim Ausbau oder der Korrektion bestehender Verkehrsanlagen kann der Gemeinderat im Einzelfall die Ansätze aber ermässigen. Dabei habe der Rat zu berücksichtigen, ob schon einmal Beiträge geleistet wurden. Diesen Reduktionsanspruch würden nun zwei Anwohner geltend machen.

Denn gemäss ihren Aussagen, hätten sie bereits vor über 40 Jahren Beitragszahlungen geleistet. Das Problem dabei: Weder im Archiv der Gemeinde liessen sich bisher entsprechende Rechnungsbelege aus dem Jahre 1976 finden, noch konnten die Anwohner solche vorzeigen. Die Suche soll daher intensiviert und auch auf die kantonalen Archive ausgeweitet werden.

Der Gemeinderat Buchegg stimmte vorerst einem provisorischen Erschliessungsbeitrag von 100 Prozent zu. Sollten die Nachforschungen dennoch Belege zu Tage fördern, so wäre er zu einer allfälligen Reduktion für die betroffene Anwohnerschaft bereit.

Lösung für Erschliessung Schulhaus Aetingen

Auch bei der Erschliessung des Areals des alten Schulhauses Aetingen wurde die Projektplanung nach mehreren Begehungen und Besprechungen angepasst, sodass sich nun eine Lösung abzeichnet. Im Hauptbereich soll die Strasse auf fünf Meter Breite verschmälert und auf den vorgesehenen Wendehammer verzichtet werden. Grund dafür ist, dass den beiden angrenzenden Eigentümern bereits zu einem frühen Planungszeitpunkt zugesichert wurde, dass sie auch nach dem Bau der Erschliessungsstrasse über diese auf ihre Grundstücke fahren werden können.

In der Zwischenzeit wurde jedoch erkannt, dass die Zufahrt zum landwirtschaftlich genutzten Grundstück aus topografischen Gründen nicht möglich sein wird, weil die Böschung oberhalb des Wendehammers viel zu steil würde, als dass diese noch befahren werden könnte. Für die geplante Böschung wiederum wurden drei Varianten ausgearbeitet. Die Kostenfolgen bei einer erdbewehrten Stützmauer wie auch bei der Blocksteinvariante wären für die Gemeinde aber unverhältnismässig hoch. So würden diese beiden Varianten mit 79'000 respektive 72'000 Franken zu Buche schlagen. Aus diesem Grund soll die dritte und günstigste Variante zum Zuge kommen. Dabei handelt es sich um eine freie Böschung, welche rund 40'000 Franken kostet.

Auf der nordwestlichen Seite soll für den Landwirt zudem ein Betonspurweg erstellt werden, der in den Kosten bereits eingerechnet ist. Der Rat genehmigte für das Projekt inklusive Reserven einen Nachtragskredit von 50'000 Franken.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1