Schnottwil

Es gibt keinen Anlass, Trübsal zu blasen

Mit dem Ertragsüberschuss steigt das Eigenkapital der Gemeinde auf 2,246 Mio. Franken.

Mit dem Ertragsüberschuss steigt das Eigenkapital der Gemeinde auf 2,246 Mio. Franken.

Der Schnottwiler Gemeinderat genehmigt die positive Rechnung. Der Ertragsüberschuss beträgt 163'000 Franken.

Im Kantonsrat wird künftig mit Barbara Wyss Flück und Heinz Flück wieder ein Ehepaar Einsitz nehmen. In Schnottwil ist es nicht ganz soweit gekommen. Aber was die Präsidentin der Rechnungsprüfungskommission, Eveline Kocher-Eberhard, im Gemeinderat sagte, protokollierte erstmalig ihre Tochter und Verwaltungsangestellte Lena Kocher. So konnte die Rechnung 2018 mit etwas Erheiterung in Angriff genommen werden. Sie bot aber auch keinen Anlass, Trübsal zu blasen.

«Es ist grundsätzlich ein erfreuliches Ergebnis», fasste Gemeindepräsident Stefan Schluep zusammen. Gemeint sind insbesondere die 163'000 Franken Ertragsüberschuss bei einem Aufwand von 6,088 Mio. Franken. Budgetiert waren 8300 Franken. «Wir haben uns in den vergangenen Jahren immer mehr dem Budget angenähert», stellte Schluep zudem fest. Auch Ressortleiterin Pascale Lauper sprach von einem erfreulichen Ergebnis. Mit dem Ertragsüberschuss steigt das Eigenkapital der Gemeinde auf 2,246 Mio. Franken. Der Kanton empfiehlt, dass das Eigenkapital höher als 60 Prozent des Steuerertrages sein soll. Nun liegt dieser Wert in Schnottwil bei 63,1 Prozent. Gleichzeitig konnte die Pro-Kopf-Verschuldung auf 528 Franken gesenkt werden. Vor vier Jahren betrug diese 3000 Franken.

Eveline Kocher-Eberhard bat den Gemeinderat darum, die Bevölkerung über die Gründe für das hohe Eigenkapital zu informieren. Der Gemeindepräsident erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass einige grössere Investitionen auf die Gemeinde zukommen werden.

Investiert wurden netto 676'000 Franken. Budgetiert waren hier Ausgaben von 1,112 Mio. Franken.

G5 in Schnottwil

Gemeinderat Christopher O’Neill hat sich Gedanken gemacht, wie sich die Gemeinde verhalten muss, wenn die Mobilfunkanlagen auf G5 umgerüstet werden. Der Gemeindepräsident hätte auch gerne gewusst, wie er entsprechende Fragen aus der Bevölkerung beantworten soll. «Aber ist G5 ein Thema in der Schnottwiler Bevölkerung?» O’Neill bejahte aus seiner Sicht diese Frage.

Laut Auskunft des Kantons werde bei einer Mobilfunkanlage die Gesamtleistung bewilligt. Wenn ein Anbieter die Anlage auf G5 aufrüste, aber weiterhin unter der bewilligten Gesamtleistung bleibt, so gebe der Kanton ohne weiteres sein Okay. Werde aber neu die bewilligte Gesamtleistung überschritten, dann brauche es ein Baugesuch.

Open Air im Steigrüebli

Ein Veranstalter in Schnottwil möchte vom 28. bis 30. August 2020 im Steigrüebli ein Open Air organisieren. Von der Gemeinde erhofft sich der Veranstalter einen positiven Grundsatzentscheid. «Der Grundtenor für einen solchen Anlass, der im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt werden soll, ist positiv», erklärte der Gemeindepräsident.

Noch warte man aber auf das versprochene Sicherheitskonzept, in dem diverse Fragen bezüglich Sicherheit, Infrastruktur, Verkehr etc. erklärt sein sollen. Weiter soll die Gemeinde in einem Patronat mitwirken. Dazu möchte der Gemeinderat weitere Informationen. (uby)

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