Lüterkofen-Ichertswil

Es geht aufwärts: der Überschuss ist grösser als budgetiert

Lüterkofen-Ichertswil gab am meisten für die Bildung aus.

Lüterkofen-Ichertswil gab am meisten für die Bildung aus.

Lüterkofen-Ichertswil ist im Plus dank guter Steuereingänge und viel Budgettreue bei den Ausgaben.

In Lüterkofen-Ichertswil war für 2016 ein Ertragsüberschuss von 223'700 Franken budgetiert. Der Gemeinderat konnte erfreut zur Kenntnis nehmen, dass die Rechnung besser ausfällt und ein Überschuss von 765'639 Franken resultiert. Dies bei Aufwendungen von 3,753 Mio. und Erträgen von 4,519 Mio. Franken. Mit dem Ertragsüberschuss soll der Bilanzfehlbetrag abgetragen werden. Dieser beläuft sich neu nur noch auf 143'534 Franken.

Zum guten Ergebnis trug der Bereich Steuern bei. Der Steuerertrag ist insgesamt um 553 092 Franken besser als budgetiert. Bei den juristischen Personen zahlt eine AG durch den Verkauf einmalig 100 000 Franken Steuern. Bei den Kapital- und Grundstücksgewinnsteuern wurden 66 000 Franken mehr eingenommen als budgetiert. Via Finanzausgleich erhielt die Gemeinde im letzten Jahr 195 100 Franken. Die Finanzkennzahlen, die in der Rechnung ausgewiesen werden, liegen alle im tragbaren Bereich. So liegt die Nettoschuld per Ende 2016 auf 1089 Franken pro Einwohner.

Bildung grösster Ausgabeposten

44,01 Prozent oder 1,096 Mio. Franken aller Ausgaben fliessen in Lüterkofen-Ichertswil in die Bildung. Dies, obwohl der grösste Posten an Minderausgaben auch in diesem Bereich zu verzeichnen ist: Die Betriebskosten des Schulverbandes Bucheggberg A3 waren 94 072 Franken tiefer als budgetiert.

Die Bruttoinvestitionen belaufen sich 2016 auf 375 856 Franken. Die grösste Investition wurde in den Ersatz der Wasserleitung Bahnhofstrasse (Ingold bis alte Post) getätigt (201 684 Franken).

Die Spezialfinanzierungen schliessen mit einem Überschuss (Wasserversorgung: 25 892 Franken; Abfallbeseitigung 550 Franken), bei der Abwasserbeseitigung ergibt sich ein Defizit von 1850 Franken. Die Abwasserbeseitigung weist neu ein Eigenkapital von 708 607 Franken aus, die Wasserversorgung 90 958 Franken und in der Abfallbeseitigung ist ein Minus von 1859 Franken zu verzeichnen.

Die Rechnung wurde zum letzten Mal von Finanzverwalterin Petra Carulli präsentiert. Sie tritt am 1. Juni eine neue Stelle in Langendorf an. Gemeindepräsident Roger Siegenthaler wird sie an der Rechnungsgemeindeversammlung offiziell verabschieden.

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