An der Weissensteinstrasse, auf Stadtsolothurner Gemeindegebiet, liegt auf GB Nr. 90130 ein Regenklärbecken. Dieses wurde seinerzeit im Rahmen der Generellen Kanalisationsplanung (GPK) durch die Gemeinde Langendorf erstellt. Wem das Becken gehört ist allerdings nicht ganz klar, da keine Dienstbarkeit vorliegt.

Tatsache ist, dass der Zweckverband der Abwasserregion Solothurn-Emme (ZASE) an einer Übernahme der Anlage interessiert ist, weil das Becken an der Hauptleitung des ZASE angeschlossen ist. Das Regenbecken hat eine alte Steuerung und diese sollte durch eine Steuerung ersetzt werden, die auch von der ARA Emmenspitz aus bedient werden könnte.

Der ZASE schlägt vor, dass Langendorf 20 000 Franken für den Ersatz der defekten Steuerung bezahlt. Der ZASE würde dann eine neue Steuerung einbauen und die Mehrkosten, die das neue Modell verursacht, übernehmen. 

Die Gemeinde Langendorf hat keinen Eigentumsanspruch an das Regenklärbecken und wäre bereit dieses an den ZASE abzutreten. Allerdings möchte man sich nicht am Ersatz der Steuerung beteiligen und auch keine Handänderungsgebühren bezahlen. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorgehen zu und der Vorschlag zur Übernahme geht nun retour an den ZASE.

Externe Begleitung nötig

Im Budget für 2016 sind 150 000 Franken enthalten, die das Weiterbearbeiten der Schulraumplanung ermöglichen. Das weitere Vorgehen sollte Schritt für Schritt erfolgen. Dabei soll der Gemeinderat durch ein Planungsbüro mit Erfahrung in Projektbegleitungen unterstützt werden.

Vorgesehen sind sechs Phasen. In Phase 1 sollen die Vorgaben und Randbedingungen geklärt werden. In Phase 2 werden Varianten und Bewertungsraster für die Bestvariante festgelegt. In Phase 3 soll sie Bestvariante konkretisiert werden.

Phase 4 bestimmt das weitere Vorgehen. In Phase 5 erfolgt die Projekt- und Kreditgenehmigung und in Phase 6 folgt die Weiterbearbeitung nach der Genehmigung. Nun werden Offerten eingeholt, die bis zum 8. Januar eingereicht werden müssen. Ende Januar soll der Auftrag dann vergeben werden.