Die Idee, auf dem Gelände des OZ13 eine Dreifach-Sporthalle zu bauen, wird immer konkreter. Nachdem die Subinger Stimmberechtigten dem Kredit zugestimmt haben, ist es nun an der Delegiertenversammlung der Oberstufe Wasseramt Ost (OWO) ebenfalls Ja zu sagen. Am 31. Oktober müssen die Delegierten über den Mietvertrag für zwei Turnhalle und den genauen Standort des neuen Gebäudes beschliessen. Am Donnerstagmittag haben einige Vertreter des Verbandesrates der OWO und der Gemeinde Subingen das weitere Vorgehen diskutiert. Am Abend wurde die Diskussion auch im Gemeinderat Subingen geführt.

«Für uns ist die Lösung, wie sie nun vorliegt ein Gewinn», erklärt Verbandsratspräsidentin Claudia Sollberger. Sie war gemeinsam mit Bruno Meyer (Gemeindepräsident Etziken) und Stefan Flückiger (Standortleiter OZ13) bereits an der Gemeindeversammlung in Subingen anwesend und hat so das Interesse der OWO am Bau der Halle deutlich gemacht.

Bruno Meyer, der sich im Vorfeld stark für die Dreifach-Sporthalle eingesetzt hatte, doppelt nach: «Mit dieser Lösung wird das Geld sinnvoll eingesetzt und die Region hat den grösstmöglichen Nutzen.» Denn die Oberstufe sei als Zweckverband organisiert und wenn es um Geld gehe, seien Diskussionen immer eine schwierige Sache. «Des Geldes wegen ging es 25 Jahre, bis das OZ13 gebaut wurde. Des Geldes wegen wurde vor zehn Jahren auf den Bau der zweiten Turnhalle verzichtet. Mit der Lösung, die wir jetzt gefunden haben, hat sich die Diskussion vereinfacht.»

Nutzen für die Gesamtregion

Alle Beteiligten betonen zudem, dass die Dreifach-Sporthalle nicht nur Subingen und der Oberstufe Nutzen bringe, sondern der ganzen Region. Tagsüber stünden die Hallen zwar der Schule zur Verfügung, abends aber den Vereinen. «Hallenzeit ist in der ganzen Region knapp.» Adrian van der Floe (Gesamtschulleiter OWO) macht zudem darauf aufmerksam, dass das Wasseramt Aufschwung genommen hat. «Wir haben zwar zurzeit etwas weniger Schülerinnen und Schüler. Aber die Einwohnerzahl hat in den letzten Jahren um rund 15 Prozent zugenommen.»

Konkret weiter planen kann die Gemeinde Subingen erst, wenn die Delegiertenversammlung der OWO dem Mietvertrag zugestimmt hat und so die Finanzierung geregelt ist. «Wir müssen sicher den Gestaltungsplan anpassen», meint Hans Ruedi Ingold (Gemeindepräsident Subingen). Denn im heutigen Plan sei ein Anbau für eine Turnhalle möglich, nicht aber ein Neubau. Zudem müssten sich sowohl die Gemeinde als auch die Schule Gedanken machen, wo der beste Standort für den Neubau sei.

Allenfalls müsse man den heute bestehenden Fussballplatz verschieben. «Es lohnt sich, genügend Zeit für solche Überlegungen zu investieren», meint Claudia Sollberger. «Der Denkprozess und der gemeinsame Austausch sind wichtig.» Van der Floe hofft trotzdem, dass ein Bezug im Schuljahr 2020/21 möglich wäre.