Die Nettoverschuldung der Gemeinde hat leicht abgenommen und beträgt noch etwas mehr als 1 Million Franken. Die Pro-Kopf-Verschuldung der 1497 Einwohnerinnen und Einwohner liegt bei 693 Franken.

Da trübt einzig der Aufwandüberschuss der Laufenden Rechnung das Bild, der mit 253 000 Franken um 83 000 Franken höher ausgefallen ist als budgetiert. Mitverantwortlich für das Minus ist der Steuereingang, der um 133 000 Franken unter dem Budget liegt sowie 140 000 Franken unter dem Vorjahreswert. Dabei fielen die Annahmen für Nachsteuern aus Vorjahren zu positiv aus (minus 110 000 Franken), ebenso die Annahmen im Bereich Quellen- und Sondersteuern (minus 71 000 Franken). Bei den Juristischen Personen gab es einen einmaligen Einkommensanfall einer Firma, was 60 000 Franken (total 100 000 Franken) zusätzlich in die Kasse spülte. Abgeschrieben wurden Steuerguthaben in der Höhe von fast 40 000 Franken.

Insgesamt liegen die Ausgaben 2014 bei 6,018 Millionen Franken. Gemeindepräsident Gilbert Studer reicht den Stab in Bezug auf die Auswirkungen an die Finanzkommission weiter: «Entweder müssen wir mehr sparen oder den Steuersatz diskutieren. Die Finanzkommission wird uns dazu sicher Vorschläge abgeben.»