Zuchwil
Eltern zahlen mit an den Schulcomputer

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Alle Schülerinnen und Schüler der 5., 6. und 7. Klassen erhalten einen persönlichen Computer. (Archiv)

Alle Schülerinnen und Schüler der 5., 6. und 7. Klassen erhalten einen persönlichen Computer. (Archiv)

Aargauer Zeitung

Einmal 111'000 Franken und einmal 207'000 Franken genehmigte der Gemeinderat für Informatik-Geschäfte. Der erste Kredit betrifft den Ersatz von Computern auf der Verwaltung. Mit dem zweiten Kredit erhalten alle Schülerinnen und Schüler der 5., 6. und 7. Klassen einen persönlichen Computer. Diese Investition ist eine Konsequenz aus dem positiven Entscheid an der Gemeindeversammlung für das Konzept Informatische Bildung an den Schulen Zuchwils.

Neu ist, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsgeräte für die Schule auch nach Hause nehmen dürfen. Die Eltern leisten einen Beitrag von 40 Prozent an das Gerät. Die Schule zahlt den Rest und konfiguriert das Gerät. Mit dem Ende der Schulzeit geht das Gerät in den Besitz der Schülerinnen und Schüler über. «Die Informatische Bildung wollen wir pushen, hier sehen wir die Möglichkeit, das individuelle Fortkommen unserer Schülerinnen und Schüler zu unterstützen», erklärt Gemeindepräsident Stefan Hug.

Finanzströme anschauen

Der Gemeinderat bearbeitet neuerdings eine Pendenzenliste. Von dieser konnte er zweieinhalb Punkte streichen. So wird seit längerer Zeit eine Vollkostenrechnung für das Kinder- und Jugendzentrum Zuchwil (Kijuzu) gefordert. Diese wird nun der Finanzverantwortliche der Stiftung Kijuzu erstellen, wobei er auf die von der Verwaltung zusammengetragenen Daten zurückgreifen wird. Erhoben werden aber auch Zahlen, welchen Nutzen das Kijuzu erbringt.

Zurückgestellt hat der Gemeinderat das Anliegen, einen Aussenstandort für das Kijuzu zu prüfen. «Das Kijuzu platzt aus allen Nähten, aber wir warten die Strategiesitzung der Stiftung ab.» Weiter haben Werkkommission und auch Gemeinderat die Anschaffung von «Friedhofwägeli» negativ beurteilt. (uby)