E-Mobilität

Elektrofahrzeuge auf dem Dorfplatz laden: Langendörfer gehen einen Deal mit Regio Energie Solothurn ein

Bald können Elektrofahrzeuge auf dem Dorfplatz in Langendorf geladen werden. (Symbolbild)

Bald können Elektrofahrzeuge auf dem Dorfplatz in Langendorf geladen werden. (Symbolbild)

Der Gemeinderat von Langendorf genehmigt einen Kooperationsvertrag mit Regio Energie Solothurn: Eine Ladestation für Elektrofahrzeuge soll auf dem Dorfplatz entstehen.

Schon bald können Elektrofahrzeuge auf dem Dorfplatz geladen werden. Der Gemeinderat genehmigte einen Kooperationsvertrag mit dem Energieanbieter Regio Energie Solothurn. Die Wahl des Standortes fiel auf den Dorfplatz, weil dieser rund um die Uhr zugänglich und die Auslastung bescheiden sei. Zudem befinde sich bereits eine bestehende Rohranlage in der Nähe, sodass kaum Strassenaufbrüche nötig würden.

Gerne hätte man auch ein Elektrofahrzeug für die Hauswartsdienste angeschafft. Die Kosten wiesen jedoch einen anderen Weg, ein Elektrofahrzeug wäre zu teuer. Nach dem Offertenvergleich befürwortete der Gemeinderat den Kauf eines Toyota-Transporters (Diesel) zum Preis von 24930 Franken.
Der Kleintransporter wurde nötig, weil die Liegenschaften der beiden Gemeinden Langendorf und Oberdorf seit Juli 2018 durch ein gemeinsames Hauswarteteam betreut werden. Damit Synergien optimal genutzt und auch Werkzeuge und Maschinen an beiden Standorten eingesetzt werden können, soll dem Hauswarteteam künftig ein Kleintransporter zur Verfügung stehen. Bisher wurde Transporte mit dem privaten Fahrzeug des Teamleiters ausgeführt, dessen Einsatz gemäss Dienst- und Gehaltordnung entschädigt wurde.

Tagesstrukturen: Leitung wird ausgeschrieben

Im August übernimmt Langendorf die schulergänzenden Tagesstrukturen, welche bisher auf privater Basis geführt wurden. Der Gemeinderat beschloss, die Stelle der Leitung jetzt auszuschreiben, ein paar Wochen später dann die Stelle Fachfrau/Fachmann Betreuung. Zudem erklärte die Arbeitsgruppe Tagesstrukturen, dass sehr viel Arbeit anfalle und der übliche Aufwand klar überschritten werde. An der nächsten Gemeinderatssitzung will man deshalb beraten, wie die Mitglieder für den Mehraufwand entschädigt werden können.

Kommandoposten wird rückgebaut

Ein grosser Budgetposten betrifft den Betrag von 172000 Franken, welcher bereits vom Souverän genehmigt und ins Budget 2020 aufgenommen wurde. Damit soll der frühere Kommandoposten, welcher sich im Gebäude «E» der Schulanlage Weihermatt befindet, in einen Schutzraum umgebaut werden. 318 öffentliche Schutzplätze entstehen dabei. Dies muss zwingend vor den geplanten Rück- und Umbauarbeiten der Turnhalle im Frühling dieses Jahres erfolgen. Die Kosten für den Rückbau werden vom Bund zurückerstattet, jene für den Umbau können grösstenteils aus den Gemeindesperrkonten entnommen werden.

Langendorfs Gemeindepräsident Hans-Peter Berger bestätigte zum Schluss, dass man mit dem Schulhausbau soweit auf Kurs sei. Ende Mai soll der Umzug stattfinden.

Meistgesehen

Artboard 1