Lüsslingen-Nennigkofen
Elektra Nennigkofen will sich auflösen

Die Elektra Nennigkofen will sich laut Gemeindepresident des Dorfes auflösen. Dies sollte jedoch frühstens per 2019 geschehen.

Drucken
Teilen
Die Elektra in Lüsslingen-Nennigkofen will sich auflösen (Symbolbild)

Die Elektra in Lüsslingen-Nennigkofen will sich auflösen (Symbolbild)

Auf «unbestimmte Zeit» bestehe unter dem Namen Elektra Nennigkofen eine Genossenschaft. Dies steht in Artikel 1 der Statuten dieser Körperschaft. Nun neigt sich deren Zeit dem Ende entgegen. Wie der Gemeindepräsident von Lüsslingen-Nennigkofen, Herbert Schluep, mitteilt, will sich die Genossenschaft auflösen. Sie versorgt alle Haushalte des Dorfes mit Strom.

Im Juni stimmt die Generalversammlung als oberstes Organ über die Auflösung ab. Die Versammlung setzt sich aus den Genossenschaftern zusammen. Dies sind alle Strombezüger des Dorfteils Nennigkofen. Der Gemeinderat diskutierte diese Woche darüber, ob das Netz übernommen werden soll. «Es war erst eine Vorbesprechung», so Schluep. Denn die Genossenschaft würde sich frühestens per 2019 auflösen. Dazu braucht es eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen.

Der Gemeinderat hat ausserdem beschlossen, dass die Schüler die Musikschule weiterhin in Solothurn besuchen werden. Weil sich die Kosten erhöht haben, hat der Gemeinderat andere Angebote geprüft. Eine private Musikschule aus dem Bucheggberg sei zwar günstiger. Trotzdem sollen die Schüler aus Lüsslingen-Nennigkofen den Musikschulunterricht weiterhin in Solothurn besuchen.

Beschwerde gegen Richtplan

Als eine von wenigen Gemeinden im Kanton hat Lüsslingen-Nennigkofen Einsprache erhoben gegen den revidierten kantonalen Richtplan. Am 7. März findet nun eine Schlichtungsverhandlung statt. Der Kanton will die Beschwerden schnellstmöglich aus dem Weg räumen. Weil Flugzeuge über dem Dorf kreisen, drehen sich die Probleme in Lüsslingen-Nennigkofen um den Fluglärm. Mehrfach beschwerte sich die Bevölkerung beim Gemeinderat darüber. Man wolle sich dafür einsetzten, dass der Flughafen Grenchen nicht erweitert wird, so Herbert Schluep. (crs)

Aktuelle Nachrichten