Lohn-Ammannsegg

Einwohner feiern Ende der Sanierung der Schulhausstrasse

Jsabelle Scheidegger-Blunschy, Präsidentin der Sonderbaukommission, spricht an der Wiedereröffnung der Schulhausstrasse.

Jsabelle Scheidegger-Blunschy, Präsidentin der Sonderbaukommission, spricht an der Wiedereröffnung der Schulhausstrasse.

In der Gemeinde Lohn-Ammannsegg läuft etwas. Am Donnerstagabend fand die Wiedereröffnung der Schulhausstrasse statt. Und die Gemeindeversammlung hat die Verwaltung neu strukturiert.

Mit einer Rede von Gemeinderätin Jsabelle Scheidegger-Blunschy, Präsidentin der Sonderbaukommission, wurde das Ende der Sanierung Schulhausstrasse gefeiert. Sie zeigte sich glücklich über die Wiedereröffnung und darüber, dass der Kredit von 4,5 Mio. Franken «wahrscheinlich» eingehalten werden könne.

Tage zuvor erhielt an der Gemeindeversammlung der scheidende Gemeindeverwalter Stephan Richard ein Abschiedsgeschenk. «Er wird mir in besonderer Erinnerung bleiben», sagt Gemeindepräsident Markus Sieber. Nicht nur wegen seines sechsjährigen Wirkens, wie Sieber erklärt. Richard hat in der Gemeindeverwaltung von Lohn-Ammannsegg eine unerwartete Lücke aufgetan. «Die Suche nach einem neuen Gemeindeverwalter blieb erfolglos», bedauert Sieber.

Ein Bild vom Belagseinbau auf der Schulhausstrasse. (Archiv)

Ein Bild vom Belagseinbau auf der Schulhausstrasse. (Archiv)

Jemanden zu finden, der gleichzeitig Gemeindeschreiber sei und die Finanzen führe, sei schwierig. Deshalb habe der Gemeinderat eine Neuorganisation der Verwaltung ins Auge gefasst. Künftig sollen vier Bereichsleiterinnen oder -leiter die Fachbereiche Administration, Finanzen, Bau und Bildung bearbeiten. Einer von ihnen soll die Verwaltungsleitung in Personalunion übernehmen.

«Überschaubare» Mehrkosten

Für die Bürgerservice-Arbeiten (Einwohnerkontrolle etc.) wird ein zugeordneter Bereich «Zentrale Dienste» geschaffen. Dieser Organisationsteil steht den übrigen Fachbereichen als unterstützender Ressourcen-Pool zur Verfügung. Neue Stellen würden mit dieser Umorganisation nicht geschaffen. Die Verwaltung will aber künftig eine Lehrstelle anbieten. Finanziell seien die Mehrkosten überschaubar. «Wenn alle Neuen in die höchste Lohnklasse eingereiht werden müssten, würden die Mehrkosten 25- bis 30'000 Franken betragen. Aber davon gehen wir nicht aus», so der Gemeindepräsident. Die 74 anwesenden Stimmberechtigten stimmten der Änderung zu.

Auch die weiteren Traktanden waren an der Gemeindeversammlung unbestritten. Anpassungen erfuhren mehrere Reglemente. Dem Vertrag betreffs Zusammenarbeit im Bereich Jugendarbeit mit Biberist wurde ebenso zugestimmt wie der Vereinbarung zur Kostenbeteiligung der Regionsgemeinden an regionalen Aufgaben. Das Budget 2017 weist einen Ertragsüberschuss von 176'353 Franken auf. Das positive Budget komme vor allem dank einem höheren Steuerertrag zustande. Bedingt durch die hohe Steuerkraft des Dorfes, muss aber auch ein Anstieg der Finanzausgleichszahlung um 41'000 Franken verzeichnet werden. (uby)

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