Ob kulinarische Gelüste, Puppentheater, Lamatrekking oder Führungen durchs Wohnheim – die Stimme am Mikrofon verführte zum Mitmachen und Geniessen. Ein Wettbewerb mit elf Posten zum Kennenlernen des Areals verlangte viel Geschicklichkeit. Mit ein wenig Glück winken Preise wie Velo, Kaffeemaschine oder Essensgutschein.

Bewohnerinnen mit Eigeninitiative

Viel Initiative zeigte die Bewohnerin Claudia Kläntschi. Mit ihren Eltern zusammen pries sie selbst gefertigte Küchentücher, Stoffspielbälle, Seifen sowie Gestecke in alten Zuckerdosen an. «Der ganze Erlös ist fürs Blumenhaus», verkündete sie nicht ohne Stolz.

Viel Engagement bewiesen auch die Bewohnerinnen Ursula Zimmermann, Nicole Weissmüller und Gertrud Kaufmann. An ihrem Stand «Herbstzytlose» verkauften sie für ihr neues Zuhause Karten, Mobiles, Pulswärmer und Schärpen, die sie in ihrer Freizeit hergestellt hatten. Aber auch das ganze Personal und viele Freiwillige trugen zum Gelingen bei.

Im einem der Festzelte begeisterte am Samstag die Länderkapelle Ohalätz mit einer Vielfalt von Instrumenten. Von den Tischen strahlten die Sonnenblumengestecke mit der Sommersonne um die Wette.

Glace lutschen zur Musik von Dudelsack, Steelband oder Schwyzerörgeli erwies sich als sehr erfrischend. Die Interessierten schlenderten zudem durch die neuen grosszügigen Räume und durch die Werkstatt. Eifrig zeigten dort Bewohnerinnen und Bewohner – fern vom Festvergnügen – ihre handwerklichen Aufgaben an den Maschinen.