Recherswil

Einstimmiges Ja für den neuen Dorfplatz und IPads für den Unterricht

Die Gemeinde Recherswil investiert in IPads für den Unterricht. (Chris Iseli/Symbolbild)

Die Gemeinde Recherswil investiert in IPads für den Unterricht. (Chris Iseli/Symbolbild)

Der recherswiler Begegnungsplatz für Jung und Alt kann nächstes Jahr umgesetzt werden, der Kredit von 300'000 Franken wurde genehmigt.

Bereits 2010 ist im Rahmen eines Workshops zum Dorfzentrum deutlich geworden, dass sich die Bevölkerung einen Begegnungsplatz für Jung und Alt wünscht. Dieser kann nun gebaut werden, die Gemeindeversammlung hat den Kredit von 300'000 Franken einstimmig genehmigt.

Sitzgelegenheiten wie Stühle, Bänkli und Liegen, schattenspendende Bäume und eine übersichtliche Bepflanzung mit Sträuchern, ein Bücherschrank, ein Trinkbrunnen und ein Spielareal für Kinder sollen bald im Dorfzentrum entstehen. Das Projekt, welches von einer erfahrenen Landschaftsarchitektin gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Zentrum ausgearbeitet wurde, war an der Gemeindeversammlung völlig unbestritten, es gab keinerlei Wortmeldungen dazu.

Diskutiert wurde hingegen über den zweiten Verpflichtungskredit, welcher zu genehmigen war. Um Anforderungen im Bereich der Informatischen Bildung erfüllen zu können, muss die Kreisschule Recherswil-Obergerlafingen ihr IT-Konzept anpassen und alte Geräte ersetzen. Im Rahmen von 74'600 Franken sollen Notebooks und vor allem IPads angeschafft werden, und zwar drei bis vier Geräte pro Klasse. Einige Anwesende störten sich daran, dass Apple-Geräte gewählt wurden. Sie brachten deshalb den Wunsch an, sich nicht zwingend auf IPads festzulegen, sondern auch andere Tablet-Lösungen in Betracht zu ziehen, da diese allenfalls günstiger wären. In diesem Sinne wurde der Kredit von 74'600 Franken einstimmig genehmigt, er wird gemäss Verteilschlüssel zwischen Recherswil und Obergerlafingen aufgeteilt.

Viele Investitionen

Im Budget 2018 zeichnet sich ein kleiner Aufwandüberschuss von 117'600 Franken ab. Gemeindepräsident Hardy Jäggi betonte, dass viele grosse Investitionen anstehen, unterstrich aber auch, dass der Gemeinderat keinesfalls grössenwahnsinnig sei. Vieles habe man nun jahrelang aufgeschoben – etwa die alte Turnhalle – und vieles sei durch das Wachstum der Gemeinde überhaupt erst nötig geworden, wie beispielsweise die Schulraumerweiterung. «Wenn diese Schübe einmal vorüber sind, werden die Investitionen wieder sinken», so Jäggi. Auch am Budget hatte niemand etwas auszusetzen, es wurde einstimmig und ohne Einwände genehmigt, ebenso der Voranschlag der Investitionsrechnung und der Steuerfuss.

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