Subingen
Einsprecher blitzt ab, die Planungszone bleibt

Der Gemeinderat von Subingen hat die Einsprache einer Erbengemeinschaft gegen die Planungszone im Dorfzentrum abgewiesen.

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Entlang der Bahnhofstrasse, zwischen «Kreuz» und dem Bahnübergang, soll eine Planungszone aufgelegt werden.

Entlang der Bahnhofstrasse, zwischen «Kreuz» und dem Bahnübergang, soll eine Planungszone aufgelegt werden.

Hanspeter Bärtschi

Das Dorfzentrum von Subingen verändert sein Gesicht. Das Restaurant Kreuz an prominenter Lage soll verkauft werden, weitere Handänderungen dürften folgen. Um den Beteiligten, also der Gemeinde und Grundeigentümern, genügend Zeit zur Planung zu verschaffen und um das Dorfzentrum zu stärken, soll eine Planungszone über das Gebiet gelegt werden. Während deren Gültigkeit darf dort nichts unternommen werden, Projekte werden auf Eis gelegt.

Dagegen hat die Erbengemeinschaft A. Gisler sel., der die Liegenschaft Kreuz seit bald 40 Jahren gehört, Einsprache erhoben. Begründet wird diese unter anderem damit, dass Verkaufsverhandlungen mit Dritten durch die Planungsunsicherheit nachhaltig gestört würden.

Käufer könnten abgeschreckt und der potenzielle Investorenkreis verkleinert werden. Der Gemeinde werfen die Eigentümer Aktivismus vor. Moniert wird zudem die Rechtsungleichheit, weil der Perimeter Kontiki an gleicher Lage nicht mit einem Gestaltungsplan versehen und das Restaurant Bahnhof aus der Planungszone entlassen worden sei.

Der Gemeinderat von Subingen hat kein Gehör für die Einsprache. Er hat sie an der Sitzung vom Donnerstag einstimmig abgelehnt. «Der Rat ist überzeugt, dass er richtig vorgeht und dass der Einsprecher nicht benachteiligt wird», informiert Gemeindeschreiberin Vreni Zimmermann. (crs)