Buchegg
Einsprachen gegen den Wasserversorgungsplan sind vom Tisch

Gegen den Generellen Wasserversorgungsplan sind insgesamt zwei Einsprachen eingegangen, mit denen sich der Gemeinderat Buchegg nun befasst hat.

Patric Schild
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Der erste Antrag der zweiten Einsprache richtet sich gegen den Standort des Hydranten an der Aetigkofenstrasse im Dorfteil Mühlendorf und einer damit zusammenhängenden, allfälligen Anschlusspflicht.

Der erste Antrag der zweiten Einsprache richtet sich gegen den Standort des Hydranten an der Aetigkofenstrasse im Dorfteil Mühlendorf und einer damit zusammenhängenden, allfälligen Anschlusspflicht.

Sandra Bös

Nach mehreren Besprechungen im Buchegger Gemeinderat, nach Vorprüfung durch das Amt für Umwelt und nach dem Mitwirkungsverfahren im letzten Herbst, welches auch eine öffentliche Veranstaltung beinhaltete, wurde der GWP (Generelle Wasserversorgungsplan) mehrfach überarbeitet – nicht zuletzt wegen den Eingaben im Mitwirkungsverfahren.

Im Frühjahr 2018 erfolgte die öffentliche Auflegung des Plans, was mehrere Einsprachen zur Teil-GWP Dorfteil Mühledorf zur Folge hatte. Die zwei Einsprecher wurden nun Anfang Mai zu Einspracheverhandlungen geladen und die Ergebnisse dem Gemeinderat an seiner nächsten Sitzung präsentiert.

Einsprache später möglich

Der erste Antrag der zweiten Einsprache richtet sich gegen den Standort des Hydranten an der Aetigkofenstrasse im Dorfteil Mühlendorf und einer damit zusammenhängenden, allfälligen Anschlusspflicht.

Grundsätzlich wurde festgehalten, dass bei der Detailplanung die genauen Hydrantenstandorte zwischen Grundeigentümer, Solothurnischer Gebäudeversicherung und Ingenieur abgesprochen werden.

Dabei wurde auch festgehalten, dass es für den Antragsteller zu keiner Anschlusspflicht komme, jedoch müsse er die Löschwassergebühr zahlen sowie einen Anteil an den Erschliessungskosten übernehmen.

Der zweite Antrag thematisierte die Sanierung der Rotenmattquelle. Der Antragsteller befürchtet Auflagen für das umliegende Land, welche mehrere Landwirte treffen würde und ihn bei der Betreibung seines Obstbetriebes direkt einschränken könnte. «Wir informierten den Einsprecher, dass sich das Projekt erst in der Analyse befinde und noch keine Sanierung beschlossen worden sei», erklärte die Gemeindepräsidentin.

Ausserdem würde die Errichtung neuer Quellzonen ebenfalls öffentlich aufgelegt, wo er wiederum die Möglichkeit zur Einsprache habe, da er mit seiner Obstanlage direkt betroffen wäre. Die Einsprache wurde daraufhin vom Einsprecher noch vor Ort zurückgezogen.

Des Weiteren beschloss der Gemeinderat einstimmig, den GWP Mühledorf sowie den GWP gesamt zuhanden des Regierungsrates zu genehmigen.