Horriwil

Einsprachen abgewiesen: Haupt- und Hünikenstrasse wird umgestaltet

Die Hünikenstrasse wird saniert.

Die Hünikenstrasse wird saniert.

In Horriwil sollen die Haupt- und die Hünikenstrasse im Abschnitt Rüttimattstrasse bis Dorfeinfahrt umgestaltet und das Trottoir ausgebaut werden. Aus diesem Grund lag Anfang 2019 ein kantonaler Erschliessungsplan auf. Gegen diesen reichten drei Parteien Einsprache ein. Die kantonalen Behörden konnten sich mit allen drei Einsprechern einigen über Anpassungen, die hauptsächlich den Abschluss der Grundstücke an den neu gestalteten Strassenraum betreffen. Weil von diesen Anpassungen keine Dritten betroffen sind, muss der Plan nicht erneut aufgelegt werden.

Eine der drei Einspracheparteien hatte weitere Einsprachepunkte eingebracht. So wurde verlangt, dass ein lärmdämmender Strassenbelag eingebaut werden soll, da mit der geplanten Anhebung der Strasse der Lärm auf der Höhe ihres Grundstückes übermässig zunehme. Diese Massnahme wird vom Regierungsrat als unnötig angesehen. Bei einem durchschnittlichen Tagesverkehr von 1500 Fahrzeugen würden die Lärmgrenzwerte eingehalten.

Zudem hätten lärmdämmende Beläge eine kürzere Lebensdauer als ein normaler Belag. Der Regierungsrat lehnt diese Einsprache deshalb ab. Gefordert wurde weiter, dass auf das Pflanzen von Bäumen am Dorfeingang verzichtet werden soll. Die Einsprecher befürchten eine übermässige Einwirkung durch Laub und eine Sichtbehinderung bei der Einmündung der Gemeindestrasse in die Kantonsstrasse. Da Bäume nicht Bestandteil der Planauflage seien, sondern lediglich Orientierungsinhalte, trat der Regierungsrat auf diesen Einsprachepunkt nicht ein. Er machte aber deutlich, dass die Sichtweiten geprüft wurden.

Der Erschliessungsplan für die Haupt- und Hünikenstrasse in Horriwil wurde deshalb vom Regierungsrat genehmigt. (rm)

Gegen den Regierungsratsbeschluss ging keine Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein. Die Planung ist damit gültig.

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