Kriegstetten

Einsprache verzögert das Bauprojekt «Linde»

Die Visualisierung zeigt die mögliche Ansicht der Bauten für das Projekt «Linde». Hier sind unter anderem Alterswohnungen geplant.

Die Visualisierung zeigt die mögliche Ansicht der Bauten für das Projekt «Linde». Hier sind unter anderem Alterswohnungen geplant.

Der Gemeinderat Kriegstetten befasste sich mit dem Bauprojekt Alterswohnungen. Anstösser haben eine Einsprache eingereicht.

Mit der geplanten Genehmigung des Bauprojektes Alterswohnungen «Linde» (GB Nr. 65) hätte der bisherige Gemeinderat seinen Ratsnachfolgern gern eine Last von den Schultern genommen. Leider konnte der Gemeinderat, wie eigentlich beabsichtigt, weder den Gestaltungsplan noch den Bauzonenplan sowie den zugehörigen Erschliessungsplan für Strassen- und Baulinien abschliessend diskutieren und dann genehmigen.

Denn kurz vor dem Ende der Auflagefrist am 3. August ist eine Einsprache gegen das Projekt eingegangen. Die Einsprache erfolgte, laut Gemeindepräsident Simon Wiedmer, von Anstössern. Peter Siegenthaler werde als Präsident der Baukommission die weiteren Abklärungen in dieser Sache vornehmen, orientierte Ursula Müller. Der Gemeindepräsident bedauerte diese Verzögerung ausdrücklich, denn alle Verantwortlichen hätten dieses Bauprojekt sehr transparent aufgegleist, indem halbjährlich an den Gemeindeversammlungen darüber informiert wurde.

Letzte Sitzung der Legislatur

Kriegstetten hat gemeindepolitisch stürmische Zeiten hinter sich. Gemeindepräsident Simon Wiedmer würdigte gemeinsam mit den ausscheidenden Ratsmitgliedern Ursula Müller und Johann Lüthi sowie Rémy Wyssmann, dessen Mandat weitergeht, den Abschluss der Legislatur seit den personellen Wechseln. 

Für zwei ausscheidende Gemeinderäte waren Müller und Lüthi spontan «in die Bresche gesprungen», und nach dem jähen Abgang des früheren Gemeindepräsidenten nach seiner Nicht-Wiederwahl hatte der später «still» bestätigte Simon Wiedmer das Gemeindeschiff weitergeführt. Wieder mit an Bord war glücklicherweise seit dem 24. Juli auch die bisherige Gemeindeschreiberin Margrit Jaggi.

«In gelöster Stimmung und grosser Effizienz» habe der Gemeinderat an sechs Sitzungen – durchgehend sogar während der Sommerpause – wichtige Geschäfte erledigt und Entscheide für die Arbeit im neuen Gemeinderat vorbereitet, war sich das Ratsgremium einig. «Wir haben alle Ziele erreicht», bekräftigte Lüthi den gemeindepräsidialen Dank an das gesamte Gremium.

Zwei Kandidatinnen eingeladen

Um die vakante Stelle der Finanzverwalterin rechtzeitig mit einer Nachfolge zu ersetzen, erfolgte eine Ausschreibung. Sieben Bewerbungen gingen ein. Nach Sichtung der Unterlagen erschienen drei Kandidatinnen laut Gemeindepräsident und Gemeindeschreiberin als sehr geeignet. Um die künftige Wahl perfekt zu machen, sind bereits zwei Bewerberinnen zum Probeschaffen eingeladen. In der Folge wird noch der bisherige Gemeinderat über die Stellenbesetzung im 60-Prozent-Pensum entscheiden, um die neuen Ratsmitglieder zu entlasten.

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