Deitingen
Eine Steuererhöhung ist unumgänglich

Beim Budget resultierte ein Ertragsüberschuss von 84'000 Franken. Dafür sollen die Steuern von heute 120 auf neu 125 Prozentpunkte erhöht werden.

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Gemeindehaus Deitingen.

Gemeindehaus Deitingen.

Hanspeter Bärtschi

Der Gemeinderat Deitingen hat zum zweiten Mal über das Budget 2019 diskutiert. Am Schluss resultierte ein Ertragsüberschuss von 84'000 Franken, bei einem Ertrag und Aufwand von rund 11,5 Mio. Franken. Das Resultat kann aber nur erzielt werden, wenn der Souverän die beantragte Steuererhöhung für die natürlichen Personen von heute 120 auf neu 125 Prozentpunkte genehmigt. In der Investitionsrechnung wird nur das Allernötigste budgetiert. Konkret ist es die letzte Tranche für die IT in der Schule, die Beleuchtung zur Schulwegsicherung und die Beiträge an die Sanierung der Kantonsstrassen. So kommen laut Budget 73'000 Franken mehr herein, als ausgegeben werden.

Bilanzfehlbetrag abbauen

«Wir haben in der Erfolgs- und der Investitionsrechnung viel gestrichen», erklärt Gemeindepräsident Bruno Eberhard auf Anfrage. Das Problem sei aber, dass diese Ausgaben nicht aufgehoben, sondern nur verschoben würden. Und das weitere Problem ist der Bilanzfehlbetrag, den Deitingen ausweist. «Wenn das Budget 2018 so eintrifft, wie es zurzeit aussieht, dann haben wir Ende Jahr einen Bilanzfehlbetrag von rund 0,5 Mio. Franken.» Dieser muss zwingend abgebaut werden. «Und das können wir nur, wenn wir mehr Einnahmen generieren.»

Der Gemeinderat hat weiter die Pensenplanung für die Schule genehmigt. Im nächsten Schuljahr werden zwei Kindergarten- und sieben Primarschulkassen geführt, davon eine Abteilung der 3./4. Klasse in einem reduzierten Pensum. (rm)