Biberist

Eine Einsprache verzögert den Baubeginn für den Radweg

Kreuzung Römerweg/Bürenstrasse: Einige Vorbereitungsarbeiten wurden schon gemacht, aber noch ruht der eigentliche Bau des Radwegs nach Solothurn.

Kreuzung Römerweg/Bürenstrasse: Einige Vorbereitungsarbeiten wurden schon gemacht, aber noch ruht der eigentliche Bau des Radwegs nach Solothurn.

Der geplante Radweg zwischen Solothurn und Lüsslingen soll gleichzeitig mit einer Abwasserleitung gebaut werden. Eine Einsprache gegen die Leitung verzögert den Baubeginn für den Radweg.

Die Bauarbeiten am geplanten Radweg zwischen Biberist und Lüsslingen stocken. Grund dafür ist eine Einsprache, nicht gegen den Radweg, sondern gegen die geplante Linienführung der Schmutzwasserleitung von Lüsslingen-Nennigkofen. Weil in Lüsslingen die Abwasserreinigungsanlage aufgehoben wird, soll eine 2550 Meter lange Leitung das Abwasser von Lüsslingen zum Auslauf des Regenbeckens des Astra (Bundesamt für Strassen) auf Gemeindegebiet Biberist transportieren. Von dort fliesst das Abwasser weiter zur Reinigungsanlage am Emmenspitz.

Die Abwasserleitung soll aus Synergiegründen gleichzeitig mit den Radwegmassnahmen gebaut werden. Die Einsprache richtet sich gegen die Linienführung auf der Landparzelle des Einsprechers in Lüsslingen. Mit ihm soll eine für beide Seiten tragbare Lösung gefunden werden. Um aber einen weiteren Zeitverlust beim Bau des Radwegs in Biberist zu verhindern, soll eine vorzeitige Baubewilligung erreicht werden. Der Kanton verlangt für diese vorzeitige Bewilligung, dass beide Gemeinderäte in Biberist und in Lüsslingen-Nennigkofen zustimmen, dass klar geregelt ist, welche Abschnitte der Abwasserleitung gebaut werden dürfen und dass die Bauarbeiten auf eigenes Risiko der Gemeinde Lüsslingen-Nennigkofen erfolgen. Der Gemeinderat von Biberist hat an seiner Sitzung zugestimmt.

Gebäudeplanung kostet

Ja sagte der Gemeinderat auch zum Antrag der Arbeitsgruppe strategische Gebäudeplanung. Diese wurde vor über einem Jahr eingesetzt mit dem Auftrag, den langfristigen Bedarf und die Nutzung der Gemeindebauten im Hinblick auf das Wachstum der Gemeinde zu evaluieren. Für eine umfassende gesamtheitliche Planung benötigt die Arbeitsgruppe eine externe Fachunterstützung. Zwei Firmen offerierten. Das Rennen machte eine Firma aus Bern, welche verlässliche Planungsgrundlagen erarbeiten soll, die die hohe Bautätigkeit mit dem verbundenen Bevölkerungswachstum und die sich daraus ergebenden Schülerzahlen abbilden. Der Gemeinderat genehmigte einen Nachtragskredit von 79'000 Franken für die externe Unterstützung, sowie einen Nachtragskredit von 9000 Franken für die Sitzungsgelder der Arbeitsgruppe. (uby)

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