Kriegstetten
«Eine Anerkennung fürs ganze Team» – Der «Sternen» konnte bei Gault Millau punkten

13 Gault Millau-Punkte gibt es für das Gourmetmenü im Gartenzimmer des Restaurants Sternen. Kriegstetten ist damit neu im Guide vertreten.

Rahel Meier
Drucken
Teilen
Küchenchef Pierre Kaufeis (links) präsentiert sautierte Jakobsmuscheln und Doradenfilet, begleitet von mit jungem Fenchel und St. Galler Kartoffelpüree, Gastgeber Christoph Bohren freut sich über das Küchenteam und die GaultMillau-Punkte.

Küchenchef Pierre Kaufeis (links) präsentiert sautierte Jakobsmuscheln und Doradenfilet, begleitet von mit jungem Fenchel und St. Galler Kartoffelpüree, Gastgeber Christoph Bohren freut sich über das Küchenteam und die GaultMillau-Punkte.

Hanspeter Bärtschi

Küchenchef Pierre Kaufeis und Gastgeber Christoph Bohren strahlen immer noch um die Wette. Anfang Jahr wurde das «Gartenzimmer», das Gourmetrestaurant im «Sternen», von Gault Millau getestet. Und für gut befunden: 13 Punkte wurden vergeben und damit taucht das Restaurant in der nächsten Ausgabe des Guide zum ersten Mal unter der jetzigen Führung auf. Der «Sternen» befindet sich damit in guter Gesellschaft etwa mit der Seerose in Bolken (12 Punkte), der Taverna Romana in Hessigkofen und dem Limpach’s in Aetingen (beide 13 Punkte).

Ein 13-Gänger für die 13 Punkte

Am 13. Juni lancieren Bohren und Kaufeis ein neues Angebot: Ein 13-gängiges Überraschungsmenü im Tapas-Stil. «Zuerst wollten wir einen Elfgänger servieren, wegen Solothurn und der Solothurner Zahl. Aber dann hat uns unsere Restaurations-Leiterin Nathalie Burkhalter darauf aufmerksam gemacht, dass der 13-Gänger besser zu uns und den 13 GaultMillau-Punkten passen würde.»

Kaufeis verspricht, dass sich niemand nach den 13 Gängen überessen fühlt. «Viele Leute probieren gerne etwas Neues. Wir werden nur ganz kleine Portionen servieren. Man muss allerdings schon so um die drei Stunden Zeit einrechnen.» (rm)

«Wir wissen nicht, wer die Tester waren und wir wissen auch nicht, wann sie da waren.» Auch die Kriterien, nach denen die Restaurants von Gault Millau ausgesucht werden, kennen Kaufeis und Bohren nicht genau. «Schön zu sehen, dass unser Essen während eines normalen Service so gut rübergekommen ist», meinen die beiden. Die Aufnahme im Guide sei eine Bestätigung für die Arbeit in der Küche und eine Anerkennung für das gesamte Team.

Leicht spanisch angehaucht

«Seeteufelfilet an Safransud» überzeugte die Testesser. «Ich lasse mich von der ganzen Welt inspirieren, aber dieses Gericht ist leicht spanisch angehaucht», so Pierre Kaufeis. Chorizo, Safran und Bohnenpüree werden in der spanischen Küche gerne verwendet. «Wir verarbeiten allerdings wo immer möglich nur Schweizer Produkte.» Besonderen Wert legt Kaufeis auf Schweizer Fleisch, das der Küchenchef direkt nach dem Schlachten erhält und es dann im Haus selbst reifen lässt.

Die Kreationen aus der Küche, wie hausgebeiztes Rindsentrecote mit Spargeln, Erbsen und süsssauren Radieschen etwa, werden von sechs Leuten gekocht. Vier Köche und zwei Lehrlinge arbeiten im «Sternen». Dazu kommt Hilfspersonal, das sich vor allem um das Abräumen und das Abwaschen kümmert.

Im «Sternen» kann man aber nicht nur Gourmetmenüs essen. Neben dem «Gartenzimmer» führen Manuela und Christoph Bohren auch das «Dorfbeizli» in dem bewusst ungezwungen auch nur ein Bier mit einem der saisonal angepassten Gourmet-Burger bestellt werden kann. Im Sommer lockt zudem der grosse Garten mit den über 100-jährigen Lindenbäumen. «Egal wo gegessen wird. Das Essen kommt immer aus der gleichen Küche und wird mit den selben Qualitätsprodukten hergestellt», betonen Bohren und Kaufeis.

Viele Schweizer Weine

Zum Essen gehört auch ein gutes Glas Wein. Der «Sternen» bietet viele Schweizer Weine an. «Unser eigens für uns kreierter Hauswein heisst ‹Stärne-Föifi› und kommt gut an.» Auch der «Stärne-Sprizzz», ein Schweizer Schaumwein, sei sehr beliebt. Es gebe heute viele gute Weine und das Probieren mache sowohl dem Team, als auch den Gästen Spass.

Neben den beiden Restaurants ist das Bankettgeschäft mit vielen Hochzeiten ein weiteres Standbein des Betriebes. Dazu kommen spezielle Events wie etwa «DinnerKrimi» oder Kinderkochkurse. Nicht zu vergessen der Hotelbetrieb mit den 23 Zimmern.

Aktuelle Nachrichten