Eigentlich geht die SVP als klar stärkste Kraft aus den Gemeinderatswahlen in Günsberg hervor. Wobei von echten Wahlen nicht die Rede sein kann. Weil nicht mehr Kandidaten angemeldet wurden, als Sitze zu vergeben sind, gelten die sieben Personen auf zwei Listen als still gewählt. Auf die Wahl am 21. Mai wird verzichtet.

Von den sieben Gemeinderäten stellt die SVP deren fünf. Mit Max Berner und Patrick Künzi sind zwei Bisherige dabei. Neu kommen Rolf Sterki, Walter Eggimann (bisher Ersatz) und Daniel Kaufmann dazu. Aber da ist noch Thomas Jenni. Der Gemeindepräsident wurde ebenfalls in stiller Wahl gewählt. Weil er sich als Parteiloser aber weder zur SVP- noch zur FDP-Liste bekennt, verliert nach dem Gemeindegesetz die Liste mit der grössten Mandatszahl ein Gemeinderatsmandat.

Welcher der SVP-Kandidaten über die Klinge springen muss, gibt die Partei noch nicht bekannt. Man hat laut Parteipräsident Daniel Kaufmann eine gütliche Einigung gefunden. «Es ist die beste Lösung, dass wir den Sitz abgeben.»

Keine Änderungen gibt es auf der Liste der FDP. Sie stellt mit Andreas Bühler (bisher) und Markus Jungen für die kommende Legislatur zwei Gemeinderäte. (crs)