Die CVP Solothurn-Lebern präsentierte an der Nominationsversammlung für die Kantonsratswahlen eine ausgewogene Liste. Landammann Roland Fürst schätzte das breite Spektrum in Bezug auf Alter, Geschlecht und beruflichen Hintergrund.

Die Auswahl der Kandidierenden reicht vom Gemeindepräsidenten, dem Unternehmer über die Familienfrau bis zur Medizinstudentin und dem Politikwissenschaftsstudenten. Mit 17 Kandidatinnen und Kandidaten steigt die CVP Solothurn-Lebern in den Wahlkampf. Fünf davon gehören der JCVP an, vier sind Bisherige.

Lösungen suchen

Die Kandidierenden nannten als Motivation für ihr Engagement für die CVP vor allem eine lösungs- und konsensorientierte Politik, familienbejahende Werte und eine liberale Wirtschaftspolitik mit dem Menschen als Mittelpunkt. Thomas Studer (bisher) möchte eine solide Basis für das Wohl aller schaffen. Für Susan von Sury (bisher) sind Kriterien wie eine gute medizinische Versorgung, finanzielle Entlastung für Familien und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig.

Josef Maushart, CEO und Verwaltungsratspräsident der Fraisa, kandidiert, weil er sich bewusst ist, dass ein Arbeitgeber eine grosse soziale Verantwortung hat. Alexander Stüdeli möchte den Spagat zwischen Wirtschaft und Sozialpolitik schaffen, wie er es als pensionierter Kunstturner ausdrückt. Die Versammlung nominierte die Kandidatinnen und Kandidaten mit einem kräftigen Applaus und ermächtigte die Parteileitung, die für eine volle Liste noch fehlenden sechs Kandidaten zu nominieren.

Die Fraisa übernahm die gesamten Kosten für die Veranstaltung. Sie empfing die zahlreichen Gäste mit Kaffee und Gebäck in ihren Räumlichkeiten und offerierte anschliessend ein reichhaltiges Apéro. Das CVP-nahe Gesangsquartett Geschwister Biberstein aus Hubersdorf gab den Kandidierenden Schub mit der musikalischen Umrahmung des Anlasses.