Riedholz/Feldbrunnen
Ein neugegründeter Verein soll die Finnenbahn erhalten

Die Erneuerung der Finnenbahn ist auf guten Wegen: Zum Erhalt der Bahn wurde der Verein Pro Finnenbahn Riedholz/Feldbrunnen gegründet.

Urs Byland
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Sie gründeten den Verein Pro Finnenbahn Feldbrunnen/Riedholz: Vorne v.l.: Tobias Wyss, Nils Krapl, Joel Binz. Mitte von links: Simona Feier, Marco Feier, Fabio Bruni, Willi Lindner. Hinten von links: Kevin Kaufmann, Marco Bütikofer, Rudolf Mangold.

Sie gründeten den Verein Pro Finnenbahn Feldbrunnen/Riedholz: Vorne v.l.: Tobias Wyss, Nils Krapl, Joel Binz. Mitte von links: Simona Feier, Marco Feier, Fabio Bruni, Willi Lindner. Hinten von links: Kevin Kaufmann, Marco Bütikofer, Rudolf Mangold.

zvg

Die im Wald zwischen Feldbrunnen und Riedholz verlotternde Finnenbahn wartet auf eine Erneuerung. Der ehemalige Gemeindepräsident von Riedholz Willi Lindner versuchte ein Comeback der Finnenbahn mit einer Eingabe auf der Aktionsplattform www.petitio.ch. Denn aktuell ist die von der Gemeinde Riedholz auf dem Gemeindegebiet von Feldbrunnen-St. Niklaus vor 20 Jahren erstellte Finnenbahn nicht mehr benutzbar.

Lindners Anliegen wurde aber zufälligerweise bereits von Schülern des Sekundarschulzentrum Unterleberberg in Hubersdorf verfolgt. Die 9.-Klässler führen jeweils im Schulfach Projektarbeit ein selbst gewähltes Projekt durch. Ein Projektteam wusste, dass die Finnenbahn beim Fussballplatz Riedholz in einem schlechten Zustand ist. Also kamen sie auf die Idee, diese zu sanieren.

Der Gemeinderat wusste ebenfalls von diesem Projekt und schrieb in seiner Antwort auf die Petition von Willi Lindner: Der Gemeinderat wird über die Projektarbeit durch ein Ersatzmitglied aus dem Gemeinderat informiert. Dieses Ersatzmitglied hat sich auf Anfrage der Schüler als Bindeglied zur Verfügung gestellt. Der Gemeinderat lässt den Jugendlichen die Chance Ideen zu sammeln. Vielleicht wäre die zukünftige Verantwortlichkeit durch einen Verein, eventuell einer Läufergruppe, in guten Händen.

Schüler gründen einen Verein

Diesen Hinweis des Gemeinderates von Riedholz hat sich die Schülergruppe zu Herzen genommen. Die Sanierung wollen die Schüler bis zum Sommer mit dem Landbesitzer (Bürgergemeinde Solothurn) noch selber in die Hand nehmen. Um den weiteren Betrieb auf ein solides Fundament zu stellen, wurde nun der Verein Pro Finnenbahn Feldbrunnen/Riedholz gegründet, wie dies der Gemeinderat empfahl. Der Verein bilde das Bindeglied zwischen den Interessen- und Anspruchsgruppen und soll den Rahmen für einen dauerhaften Betrieb bieten, schreibt der Verein in einer Mitteilung.

Die Hauptaufgabe des neuen Vereines sei die Mittelbeschaffung für die Sanierung, Freiwilligenarbeit beim Unterhalt organisieren und leisten sowie für die Finanzierung des Unterhalts sorgen. Dazu könne er Events und Veranstaltungen auf und um die Finnenbahn organisieren und durchführen. Die Finnenbahn soll 365 Tage im Jahre für alle offen sein.
Einen wichtigen Beitrag konnte der Verein bereits durch die Bürgergemeinde Solothurn verzeichnen. Diese erlässt den jährlichen Beitrag für die Nichtbewirtschaftung in Höhe von
zirka 500 Franken. Als Präsident des Vereins hat sich gleich Willi Lindner selber zur Verfügung gestellt.