Gemeinderat

Ein «lausiger Cheib» treibt in Subingen sein Unwesen

Der Biber macht Sorgen im Dorf. Die Gemeinde unterstützt nun eine Bibersperrzone. (Symbolbild)

Der Biber macht Sorgen im Dorf. Die Gemeinde unterstützt nun eine Bibersperrzone. (Symbolbild)

Seit Jahren schon treibt ein Biber sein Unwesen im Niedermatt- und jetzt im Grundbach. Der laut Subingens Gemeindepräsident, Hans Ruedi Ingold, «lausige Cheib» ist sehr erfinderisch in seinen Aktivitäten. Inzwischen entstehen sogar Schäden an Drainagen. Deshalb unterstützte der Gemeinderat Subingen – grossmehrheitlich – die von der ebenfalls betroffenen Gemeinde Horriwil beim Regierungsrat beantragte Bibersperrzone.

Ein grösseres Thema an der Sitzung des Gemeinderates war der Zweckverband Schulkreis Wasseramt-Ost. «Mit gutem Gewissen» verabschiedete der Gemeinderat seine Stellungnahme zu Statuten und Anzahl der Gemeindedelegierten im Zweckverband. Als Verbandsrat erläuterte Michael Kummli die geplanten Änderungen, die Rechtsgrundsätze und eben auch Veränderungen in den beteiligten Gemeinden abbilden.

Ein Delegierter vereint mehrere Stimmen

Mit der Einführung von «Sammeldelegierten» werden die zahlreichen früheren Ortsvertretungen auf eine Stimme vereinigt, die gemäss Weisung des jeweiligen Gemeinderates abstimmt. Die Delegiertenanzahl soll von 12 auf 7 verringert werden. Durch diese Reduktion sind die kleineren Gemeinden im Zweckverband, neben Derendingen (2), Luterbach, Deitingen und Subingen mit je 1 Vertretung, gruppenweise durch 1 Stimme vertreten.

Die Rechnungsprüfungskommission soll von bisher 5 auf 3 Mitglieder reduziert werden. Hier erwog der Gemeinderat auch eine externe Lösung. Den für Jahresbeginn 2020 geplanten Zusammenschluss des Zweckverbandes Familien-, Mütter und Väterberatung Bezirk Wasseramt und des gleichnamigen Vereins aus dem Bucheggberg bezeichneten Ratsmitglieder als den «richtigen Weg» und genehmigten Vertrag und Statuten.

Drei Pflichtenhefte können abgehakt werden

Der Gemeinderat Subingen bewältigte speditiv eine lange Traktandenliste: Mit kleinen Änderungen abgesegnet wurden weiter die Pflichtenhefte der Hallenkommission, der Baukommission Vereinspavillon und der Baukommission Schulhaus. Auf Anregung von Urs Ledermann fand der Rat eine bessere Regelung für Administration und Einladungswesen. Der Bauverwalter muss in allen Kommissionen Einsitz nehmen.

Mit Freude würdigte der Rat den ausführlichen Bericht von Schulleiter Sandro Reichen über das gesamte Geschehen im Schulbetrieb. «Wir haben wirklich eine gute Schule», fasste Gemeindepräsident Hans Ruedi Ingold die Voten zusammen.

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